Psychologie und Sportmedizin

HomeDepartments Psychologie und Sportmedizin Zentrum für Lernen und Lernstörungen

Aufmerksamkeits- und Prüfungstrainings

Ab Mitte Februar bietet das Zentrum für Lernen und Lernstörungen des Institutes für Psychologie der Universität UMIT TIROL wieder Trainings für Kinder und Jugendliche an, die Aufmerksamkeitsprobleme haben oder die in Prüfungssituationen eine besondere Anspannung erleben.

Die Kinder werden dabei ein Semester lang einmal wöchentlich bei der Bewältigung dieser Probleme in Kleingruppen von maximal fünf Personen begleitet.

Stärkung des Selbstwertes und Stressmanagement gegen Prüfungsangst

Für Kinder und Jugendliche, die unter Prüfungsangst leiden, wird im Rahmen des Trainings zielgerichtet auf die Selbstwertstärkung sowie den Umgang mit Emotionen und Stressmanagement eingegangen. Dieser Kurs startet am 16. Februar 2021 und findet dann ein Semester lang jeweils am Dienstag von 16.15 Uhr bis 17.30 Uhr statt. Damit für die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen eine bestmögliche Unterstützung gewährleistet ist, werden für die betroffenen Eltern Elterngespräche in der Gruppe (bei Bedarf auch in Einzelgesprächen) angeboten.

Mehr Aufmerksamkeit durch Lerntipps, Konzentrations- und Entspannungsübungen

Das Aufmerksamkeitstraining richtet sich an Kinder und Jugendliche mit Aufmerksamkeitsproblemen, denen Struktur, Organisation und Motivation für Hausaufgaben und schulische Anforderung oft fehlen. Im Rahmen des Trainings werden den Kindern und Jugendlichen Lerntipps für den Alltag mitgegeben, sie führen Übungen durch, die die Konzentration steigern, sie lernen ihre eigenen Stärken kennen und ihre Schwächen akzeptieren und lernen Entspannungstechniken kennen. Das Aufmerksamkeitstraining wird in zwei Gruppen für Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren (Start am 17. Februar und dann ein Semester lang jeweils Mittwoch von 16.30 Uhr bis 17.45 Uhr) und für Jugendliche im Alter von elf bis 16 Jahren (Start am 16. Februar und dann ein Semester lang jeweils am Dienstag von 16.30 Uhr bis 17.45 Uhr) durchgeführt.

Die Trainings finden in den Räumlichkeiten des Zentrums für Lernen und Lernstörungen der Universität UMIT TIROL in der Zollstraße 12a in Hall statt. Die Kosten belaufen sich auf 190 Euro pro Semester. Die Anmeldung erfolgt per Mail an lernzentrum@umit.at.

Das Zentrum für Lernen und Lernstörungen als Lehr- und Forschungseinrichtung

Fünf bis sieben Prozent der Grundschüler/innen sind von Lernstörungen betroffen. Als Lernstörung bezeichnet man eine Gruppe sehr unterschiedlicher Schwierigkeiten, die Kinder beim Erwerb schulische Fertigkeiten haben können. Die bekanntesten Lernstörungen sind die Lese- und Rechtschreibstörung (Legasthenie) und die Rechenstörung (Dyskalkulie).

Das „Zentrum für Lernen- und Lernstörungen“ beschäftigt sich an der Universität UMIT TIROL seit dem Jahr 2010 mit Fragen rund um diese Defizite. In dieser Zeit hat es sich zu einem einzigartigen Kompetenzzentrum in Bezug auf Lernstörungen und schulbezogene Problematiken entwickelt. Es versteht sich als Lehr- und Forschungseinrichtung. Das bedeutet, dass aktuelle Erkenntnisse nicht nur in die Praxis sondern auch direkt in das Bachelor-Studium Psychologie und in die Universitätslehrgänge zum „Dyskalkulie-Therapeuten“ und „Legasthenie-Therapeuten“ einfließen. Studierende des Studienfachs Psychologie sind damit aktiv – unter enger Anleitung der Zentrumsleiterinnen – in die Beratung, Diagnostik und Förderung bei Lernstörungen eingebunden.

Das Zentrum für Lernen und Lernstörungen ist eine Einrichtung des Institutes für Psychologie der UMIT TIROL und als solches ein in Tirol einzigartiges Kompetenzzentrum in Bezug auf Lernstörungen und schulbezogene Problematik. Lernstörungen sind sehr häufig und betreffen circa fünf Prozent der Grundschulpopulation. Das heißt, pro Schulklasse haben ein bis zwei Kinder eine Lernstörung.

Unbehandelte Lernstörungen bleiben bis ins Erwachsenenalter bestehen und können für die Betroffenen und deren Angehörige eine immense Belastung darstellen. Als Lernstörungen bezeichnet man eine Gruppe sehr unterschiedlicher Schwierigkeiten, die Kinder beim Erwerb schulischer Fertigkeiten haben können. Die bekanntesten Lernstörungen sind
die Lese-Rechtschreib-Störung (auch Legasthenie genannt) und die Rechenstörung (auch Dyskalkulie genannt).

Das Zentrum für Lernen und Lernstörungen versteht sich als Lehr- und Forschungseinrichtung. Das heißt, Studierende des Studienfachs Psychologie werden aktiv – unter enger Anleitung der Zentrumsleiterinnen – in die Aktivitäten des Zentrums (Beratung, Diagnostik und Behandlung von Lernstörungen) eingebunden. Die Leiterinnen des Zentrums (Silvia Pixner, Verena Dresen) sind zertifizierte Klinische Psychologinnen und ausgewiesene Expertinnen in Bezug auf Lernstörungen.

Zielgruppe

Das Zentrum für Lernen und Lernstörungen versteht sich als Lehr- und Forschungsein-richtung, bei der auch Studierende des Psychologiestudiums aktiv eingebunden werden.

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Wir bilden Therapeuten aus

Hier finden Sie unser Weiterbildungsangebot zu den Lehrgängen Legasthenie, Dyskalkulie und Autismus.

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Kontakt

Univ.-Ass. Verena Dresen, MSc.
Universitätsassistentin

verena.dresen@umit.at
m +43 (0) 664 8372 146
t +43 50-8648-4032

Kontakt

Univ.-Doz. Dr. Silvia Pixner
Leiterin Arbeitsbereich für Lernen u. Lernstörungen

silvia.pixner@umit.at
m +43 (0)664 8372 145
t +43 50-8648-3971

Unser Angebot

Unser Angebot am Zentrum für Lernen und Lernstörungen. Was wir Ihnen bieten...

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