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Forschung an den Departments der UMIT TIROL

Die UMIT TIROL - Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften und -technologie verfügt über ein exzellentes, umfassendes und gut positioniertes interdisziplinäres Forschungsprofil mit ausgewiesenen regionalen, nationalen und internationalen Kooperationen, hohem Alleinstellungsmerkmal und internationaler Strahlkraft.

Entsprechend der breitgefächerten Aufstellung mit den vier Departments Biomedizinische Informatik und Mechatronik, Pflegewissenschaft und Gerontologie, Psychologie und Sportmedizin und Public Health, Versorgungsforschung und Health Technology Assessment stellt sich die Forschung an der UMIT TIROL als hoch-kompetitives, interdisziplinäres und im Bereich Gesundheit als richtungsweisendes Fächerspektrum dar.

„Das Forschungsprofil des Departments BMIM ist durch seine thematische Breite und seine Vielschichtigkeit geprägt. Das Spektrum reicht dabei von Grundlagenforschung über anwendungsnahe Forschung bis hin zu Auftragsforschung. Dabei kooperieren wir eng mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern aus Medizin, Wissenschaft und Industrie".

Univ.-Prof. Dr. Ing. Daniel Baumgarten
Leiter Department für Biomedizinische Informatik und Mechatronik

Das Department vertritt in Lehre und Forschung die Bereiche Biomedizinische Informatik und Mechatronik sowie deren interdisziplinäre Schnitt- und Synergiebereiche. Das sich ergebende Forschungsspektrum reicht von der industriellen Automatisierungs- und Regelungstechnik über Sensorik und Messtechnik sowie neuen Ansätzen für die medizinische Diagnostik und Therapie bis hin zu Fragen zu klinischen Informationssystemen und deren Bewertung. Die gemeinsame „Klammer“ der Forschungen in diesem breiten Spektrum sind die technisch-informatischen Ansätze und Methoden sowie die multilateralen Querbezüge zwischen den einzelnen Forschungsfragen.

Erklärtes Ziel für die Weiterentwicklung des Forschungsraums des Departments ist die Fortführung des erfolgreichen Kurses der letzten Jahre. Dabei sollen die Alleinstellungsmerkmale im Hinblick auf universitäre, grundlagenbasierte Forschung in Tirol/Westösterreich weiter gefestigt werden. Dafür sind im Department der weitere Ausbau und die Akzentuierung der bestehenden Forschungsthemen und –schwerpunkte geplant. Im Fokus stehen dabei vor allem die Entwicklung und Anwendung von Verfahren der Künstlichen Intelligenz (KI), die in nahezu allen Forschungsbereichen des Departments immens an Bedeutung gewinnen werden. Flankiert werden soll diese Entwicklung von der Einrichtung einer Professur im Themenbereich Künstliche Intelligenz in der Medizin / Health Data Engineering, die das entsprechende Kernfach erschließen soll.


"Wir forschen an Bildgebung magnetischer Nanopartikel für zukünftige Krebstherapien. Besonders spannend für mich sind die vielen wissenschaftlichen Herausforderungen und die Interdisziplinarität unserer Projekte. Zum Beispiel arbeiten unsere Magnetfeldsensoren für die Bildgebung nahe am Quantenlimit."

Aron Jaufenthaler, Doktorand Am Department für Biomedizinische Informatik und Mechatronik

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„Die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit der UMIT TIROL und hier im Speziellen mit Prof. Sutor und seinem Team hilft uns neue und zukünftig klinisch einsetzbare Messmethoden im HNO-Bereich zu entwickeln. Die innovativen methodischen Ansätze der UMIT werden sicherlich dazu beitragen die Patientenversorgung weiter signifikant zu verbessern und dem deutschsprachigen Raum diesbezüglich weiterhin eine Spitzenposition im weltweiten Vergleich zu sichern. Wir hoffen auf eine langfristige und weiter erfolgreiche Zusammenarbeit mit Prof. Sutor und seinem Institut.“

Michael Döllinger
UniKlinik Erlangen

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„Als führendes Technologieunternehmen in Tirol ist uns die enge Zusammenarbeit mit den lokalen Universitäten und Fachhochschulen ein großes Anliegen.

Unsere langjährige Kooperation mit der Tiroler Privatuniversität UMIT TIROL im Bereich Regelungstechnik ist für uns eine wichtige Quelle für Innovationen zur laufenden Verbesserung unserer Produkte. Damit unterstützt INNIO Industrien und Gemeinden weltweit bei ihrer Umstellung auf Netto-Null. Die Doktorand:innen hinterfragen gezielt den Status Quo und helfen uns, Lösungen im Bereich der Regelung und Diagnose von Motoren, Abgasnachbehandlungssystemen und Kühlkreisläufen zu entwickeln.

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit bieten wir Studierenden den Zugang zu industrieller Forschung, und erfolgreichen Absolvent:innen zudem auch langfristige Perspektiven im F&E-Bereich.“

 

Dr. Herbert Kopecek (Head of Genset Electric System & Controls, INNIO Jenbacher) 
Dr. Johannes Huber (Senior Control Engineer, INNIO Jenbacher)

 

„Forschungsthemen in den einzelnen Instituten der Psychologie und der Sportmedizin an der UMIT Tirol sind aufgrund der Heterogenität mannigfaltig. Deshalb ergeben sich in den unterschiedlichsten Forschungsfeldern thematische Überlappungen, welchen zukünftig verstärkt Rechnung im Sinne der Planung, Durchführung und Veröffentlichung gemeinsamer Projekte getragen wird.“

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schobersberger
Departmentleiter des Departments für Psychologie und Sportmedizin

Das Institut für Psychologie versteht Psychologie als eine empirische Wissenschaft, in der Grundlagen- und Anwendungsforschung gleichermaßen von Bedeutung sind. Forschungsschwerpunkte sind Klinische und Gesundheitspsychologie, Lernen und Lernstörungen, Emotionen, Allgemeine und Experimentelle Psychologie, Statistik und Psychometrie, Sozial- und Persönlichkeitspsychologie sowie Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie.

Das Institut für Sport-, Alpinmedizin und Gesundheitstourismus (ISAG) mit der Research Unit für Sportmedizin des Bewegungsapparates und Verletzungsprävention (RUOSMI) versteht sich als interdisziplinäres Institut mit einem Fokus auf international publizierte Grundlagen und Anwendungsforschung. Im Institut sind zwei überlappende und sich ergänzende Kernfächer verankert, denen insgesamt neun Forschungsschwerpunkte zugeordnet sind.

Die Balance zwischen Grundlagen- und Anwendungsforschung soll im Department Psychologie und Sportmedizin auch über das Jahr 2022 hinaus aufrechterhalten werden.

Die bestehenden internationalen Kooperationen und das Einwerben kompetitiver Drittmittel sollen fortgeführt und ausgebaut werden. Hierbei wird in den kommenden Jahren der gezielten Förderung der Kompetenzen, internationalen Ausrichtung und Antragsfähigkeit des wissenschaftlichen Nachwuchses eine besondere Rolle zukommen. Ziel ist es auch weiterhin Personalstellen (vor allem DoktorandInnen) über Drittmittel zu finanzieren und auszubilden. Um dies umsetzen zu können, soll die internationale Mobilität der MitarbeiterInnen im Rahmen von Kongressen und/oder Gastforschungsaufenthalte gefördert, unterstützt und ausgebaut werden.

Zentrale zukünftige Entwicklungsstrategien am ISAG sehen vor, die Kernfächer und deren Forschungsschwerpunkte nicht nur zu konsolidieren, sondern zu erweitern und die Zusammenarbeit in wissenschaftlicher Forschung, aber auch klinischer Kooperationen über das ISAG der Tirol Kliniken auszubauen. Ein weiterer wichtiger Entwicklungsschritt ist die geplante Einrichtung eines Instituts für Bewegung, Prävention und Gesundheitsförderung ab 2023/2024.

Ziel des Instituts für Psychologie ist es, die angeführten Forschungsschwerpunkte profilstärkend intra- und interuniversitär weiter zu vertiefen. Darüber hinaus soll insbesondere der Forschungs- und Anwendungsschwerpunkt Klinische Kinderpsychologie, der ein Alleinstellungsmerkmal des Institutes darstellt, weiter ausgebaut werden. 

​I am happy to document that I have had and continuously have extensive cooperation with Professor Wolfgang Schobersberger in sports medicine on clinical evaluation of patients, research and education through my work in the International Olympic Committee (IOC).

Through grants of the IOC Medical and Scientific Commission, we have been able to cooperate with Professor Schobersberger and his fellow researchers. He has done major work in the field of cold and hot environments for the Olympic athletes with us and publish results through the IOC publications in British Journal of Sports Medicine (BJSM). During the Winter Olympic Games he is leading the "Games group" consisting of experts on various fields from around the world and playing an active part in the IOC surveillance of injuries and illnesses during the Olympic Games. The IOC publishes consensus statements on various aspects of sports medicine and we plan for Professor Schobersberger to play an active role in the future. The IOC runs sports medicine courses worldwide and cooperates with Professor Schobersberger here as well.”

Prof. Dr. Lars Engebretsen
Head of Scientific Activities, International Olympic Commitee (IOC)

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​​„Die UMIT ist der perfekte Partner, der es mir ermöglicht neben einer optimierten klinischen Versorgung meiner Patienten in einer von uns Ärzten geführten Praxis/Klinik auch weiterhin mit Leidenschaft der Forschung und Weiterentwicklung der orthopädischen Chirurgie nachzugehen. Die UMIT bietet hier alle wissenschaftlichen Möglichkeiten auf höchstem Niveau. Nur so ist es möglich die Therapie meiner Patienten stetig zu verbessern.“

Prof. Dr. med. Mirco Herbort
Orthopädische Chirurgie Monchen (OCM)

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„Das Doktoratsstudium an der UMIT TIROL bietet mir eine optimale Kombination aus intensiver persönlicher Betreuung, guter Organisation und einem hohen Maß an Flexibilität, was mir genügend Freiraum gibt, um berufsbegleitend zu studieren. Im Vordergrund meines Forschungsvorhabens steht die Weiterentwicklung einer gesundheitstouristischen Aufgabenstellung, die neben dem Bedarf aus der Wissenschaft auch einen hohen Praxisbezug hat. Hierzu steht mir an der UMIT TIROL ein professionelles Umfeld und ein interdisziplinäres Netzwerk zur Verfügung: interessante Lehrveranstaltungen, die mich mit wissenschaftlichen Erläuterungen unterstützen, Dozent:innen, die mich zur Interaktion und zum wissenschaftlichen Diskurs motivieren und eine hervorragende persönliche Begleitung durch meine beiden Betreuer, die mir von Beginn an fachlich kompetent und lösungsorientiert mit Rat und Tat zur Seite stehen.“

Claudia Strassburger, MSc
Doktorandin am Department für Psychologie und Sportmedizin

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​„Mit dem Gedanken „Forschungsergebnisse sollen anwendbar sein“ verfolge ich meine Forschung im Bereich Lernen und Lernstörungen. Dabei ist hohe wissenschaftliche Relevanz in direkter Verbindung mit der praktischen Umsetzung bei Kindern und Jugendlichen zentral.“

Christina Kraut, MSc.
Doktorandin am Department für Psychologie und Sportmedizin

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„Die Forschungsbereiche und Querschnittsthemen, die das Department für Psychologie und Sportmedizin vereint, erlauben es mir mich in meinem Forschungsschwerpunkt ‚Gesundheitsförderung und Prävention‘ aus den beiden Perspektiven Gesundheitstourismus und Dopingprävention/Medikamentenmissbrauch zu verwirklichen. Ausgehend von meinem gesundheitswissenschaftlichen Hintergrund freut es mich besonders, dass das Konzept der Gesundheitskompetenz in beiden Bereichen immer wichtiger wird. Gemeinsam mit einem tollen Team lassen sich so wichtige Fragestellungen nicht nur für den nationalen und internationalen Sport, sondern auch für die Gesellschaft beantworten.“

 

Ao. Univ.-Prof. Dr. Cornelia Blank,
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am ISAG

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Prof. Shaun Boe, Dalhousie University, Canada: “I am collaborating with Prof. Martina Rieger and her team on the topics of action imagery and action imagery practice. Currently we are doing some interesting theoretical which will advance thinking about those topics in the field.” 

 

Prof. Shaun Boe
Dalhousie University, Canada

 

 

“I feel honored and privileged to work with such an excellent, interdisciplinary and open-minded research team at our Department. With our research, we aim at advancing the health of individuals and society through effective, safe, efficient and ethical health technologies in a modern society. The scope of our evaluated health technologies ranges from prevention and smart diagnosis to treatment and rehabilitation, and includes behavioral, medical, public health, management and other types of measures. One of the strengths of our Department is that in our three Institutes and their Divisions and Research Units, we host most of the disciplines that form the multi-discipline Public Health. During the last decade, this enabled us to guide the public and impact health policy decision makers on the regional, national and international level.”

Univ.-Prof. Dr. Uwe Siebert, MPH, MSc.
Departmentleiter des Departments für Public Health, Versorgungsforschung und HTA

Im Sinne der Department Mission „to advance the health of individuals and the public through excellence in education, interdisciplinary research, and global communication.” fokussiert die Forschung an unserem Department auf

  • eine interdisziplinäre Forschung in Kooperation zwischen den Organisationseinheiten des Departments, mit den anderen Departments der UMIT TIROL, sowie Partnerorganisationen,
  • das Einbringen der Forschungsmethoden, -ergebnisse und fachübergreifenden Forschungsskills in eine stark forschungsgeleitete Lehre und Sozialisierung unserer Studierenden, und
  • die aktive Kommunikation der Forschungsergebnisse an die Öffentlichkeit sowie als Policy Advice an Entscheidungsträger im Gesundheitswesen.

In allen drei Bereichen existieren je nach Forschungsthema Partner sowie Zielgruppen auf der regionalen, nationalen und internationalen Ebene. Unser Department wirkt aktiv in den UMIT TIROL Profilbereichen Gesundheitswissenschaften, Gesundheitstechnologie und Prävention mit und setzt spezifische Forschungsschwerpunkte in den departmentübergreifenden interdisziplinären Kompetenzzentren um.

„Jede Früherkennungsuntersuchung birgt neben erhofftem Nutzen oft auch Risiken. Daher ist es wichtig vor der Einführung einer neuen Früherkennungsmaßnahme die langfristigen Auswirkungen verschiedener Ausgestaltungen von Screeningprogrammen auf Nutzen und Schaden transparent darzustellen, um eine evidenzbasierte Abwägung und optimale Entscheidung treffen zu können.“

Assoc.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Gaby Sroczynski, MPH
(Projektleiterin)

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“I believe the key to our achievements is an interdisciplinary, international, welcoming culture that is passionate about excellent evidence based research and the translation of research at a regional, national and international level. In my research in COVID-19 vaccination and colorectal cancer screening, I learned through experience how important it is to involve all potential stakeholders including decision makers, patient representatives, clinical, ethical and legal experts, as well as communication experts to achieve impactful research. I am proud to be part of our institute at UMIT TIROL under the leadership of Prof. Uwe Siebert that strongly supports my research and my career  becoming SMDM Vice President and serving as ISPOR Austrian Chapter Past President. As a mother of three children, I care deeply about creating a sustainable health care system for future generations and I appreciate the flexibility at our institute to manage a fantastic career being a mother and a researcher.”

Assoc.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Beate Jahn
(Projektleiterin)

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“I am currently a Doctoral Student and a Junior Scientist at the Department of Public Health, Health Services Research and Health Technology Assessment. Over the past years, I had the opportunity to work with outstanding scientists, gain valuable knowledge, establish international collaborations, and conduct research that I am passionate about. The focus of my doctoral research is the development of a core outcome set and assessment of health-related quality of life predictors for myelodysplastic syndromes (MDS), as part of the EU-funded MDS-RIGHT project. I am also enrolled in projects related to personalized medicine, epidemiology, medical decision making, and quantitative methods in public health, with particular interest on machine learning and causal inference.”

Igor Stojkov, MPharm
(Dr.phil. Student in Public Health)

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“I am a Doctoral Student and a Junior Scientist student at UMIT TIROL. My thesis is framed within the multiregional project ‘EUREGIO-Environment, Food and Health’, in which we evaluate the effectiveness and cost-effectiveness of obesity prevention interventions in Austria. As a doctoral student at the Institute of Public Health, Medical Decision Making and HTA, I have the opportunity to work in a wide variety of projects related to different public health challenge. Being advised by experienced professors, working closely with senior scientists from different disciplines and being involved in a wide range of scientific discussions in our team meetings, I can learn broadly and deeply about methods and processes in research. I have also particularly enjoyed the courses I participated in, which were of great help for my thesis and where I also met doctoral students from other departments.” 

Júlia Santamaria Navarro, MA
(Dr.phil. Student in Health Technology Assessment)

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“I am thrilled to have the opportunity to partner with UMIT TIROL investigators, Drs. Uwe Siebert, Ursula Rochau, Felicitas Kuehne, Igor Stojkov and UMIT TIROL staff to design, implement, and evaluate innovative epidemiological, decision science and health economic methods in public health, which will help us understand the experience of loneliness and the role of nature-based solutions in promoting connectedness and health-related quality of life."

Prof. Jill Litt, PhD
IS GLOBAL - Barcelona Institute of Global Health, Spain (Kooperationspartner)

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„Das IQWiG hat bereits mehrfach mit dem Institut für Public Health, Medical Decision Making und Health Technology Assessment an der UMIT TIROL erfolgreich zusammengearbeitet. Die UMIT TIROL überzeugt durch ihre Expertise in innovativen Forschungsmethoden der Evidenz-basierten Medizin wie beispielsweise entscheidungsanalytischen Modellierungen.“

Prof. Dr. Stefan Sauerland, M.san.
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Deutschland

"Universitätskliniken und Landeskrankenhäuser in Tirol bieten neben dem Institut für Pflegewissenschaft der Tiroler Privatuniversität UMIT TIROL und der Fachhochschule durch die Verbindung von Forschung, Lehre und Gesundheits- und Krankenversorgung ideale Voraussetzungen für den Aufbau von hochschulischen Pflegeausbildung und pflegewissenschaftliche Studienangeboten und die direkte Übertragung neuer Erkenntnisse in die Pflege, Versorgung und Betreuung. Somit eröffnen das Institut Pflegewissenschaft und die kooperierenden Pflegestandorte in Tirol über die Qualifikationen Bachelor, Master, Promotion und Habilitation Möglichkeiten für pflegepraktische und pflegewissenschaftliche Karrieren.

Pflegewissenschaftliche universitäre Standorte und entsprechende Forschungsstrukturen an den Gesundheits- und Versorgungseinrichtungen sind bedeutsame Fundamente für eine flächendeckende, forschungsgestützte Weiterentwicklung der Gesundheits- und Krankenversorgung. Die Etablierung einer gesellschaftlich relevanten Wissenschaftsdisziplin – wie die der Pflegewissenschaft – unterstütze ich seit Jahren; dementsprechend trete ich auch dafür ein, Strukturen dahingehend für die Gründung klinischer Pflegeforschung an Universitätskliniken und Landeskrankenhäuser zu schaffen."

Univ.-Prof. Dr. Gerhard Müller
Leiter des Departments für Pflegewissenschaft und Gerontologie

Pflegewissenschaft zählt zu den inter- und multidisziplinären Wissen­schaften. Durch die Einbettung verschiedener Divisions am Institut für Pflegewissenschaft ist der Forschungsraum der Pflegewissenschaft durch deren inhaltlich passenden fachkohärenten Leistungsschwerpunkten erweitert. Gemeinsame Schritte und Anstrengungen liegen in der regionalen und (inter-)nationalen Stabilisierung von Forschungsschwerpunkten und in deren Eingliederung in gesellschaftsrelevante Handlungsfelder (u.a. Demenz, Schlag­anfall, Palliative Care, Case Management, IT in der Pflege) sowie in berufs­politischen Handlungsfeldern (u.a. Advanced Nurse Practice, Pflegemanagement und -pädagogik).

Diese forschungs­basierte Zusammenarbeit bildet die Grundlage für eine intensivierte Forschung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie forschungsgestützte Lehre innerhalb des Instituts sowie bei diversen Kooperationspartnern.

Grundlagen- und Anwendungsforschung auf dem Fachgebiet der Pflegewissenschaft kennzeichnet das Selbstverständnis und die Strategie des Instituts für Pflegewissenschaft. Unter Berücksichtigung der Wechselbeziehungen zwischen Pflegenden und Gesellschaft gilt die wissenschaftliche Aufmerksamkeit der Erforschung pflegerischer Maßnahmen, Versorgungskonzepte, Theorien, Methoden sowie Technologien. Als Antwort auf aktuelle Herausforderungen der Gesundheitsbereiche wird die Rolle als bevorzugter Ansprechpartner bei nationalem Gesundheitswesen, Industrie und Wirtschaft angestrebt. Daher sind auch alle am Forschungsbetrieb partizipierende Wissenschafter*innen eingeladen, an den inhaltlichen Zielen der Forschungsschwerpunkte des Instituts Pflegewissenschaft teilzunehmen.

"Eine immer älter werdende Bevölkerung und die damit verbundenen, komplexer werdenden Pflege- und Betreuungsbedürfnisse, machen die Anwendung innovativer Handlungsansätze in der Pflege und Betreuung notwendig. Daher arbeite ich mit meiner Division für Integrierte Versorgung gemeinsam mit dem Landesinstitut für Integrierte Versorgung Tirol im Auftrag des Landes Tirol an der Implementierung von Koordinationsstellen für Pflege und Betreuung (Care Management) in allen neun Bezirken. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen ermöglicht somit evidenzbasierte Erkenntnisse im Rahmen von integrierten Versorgungskonzepten auf infrastruktureller und organisatorischer Ebene praxisnah und nutzerorientiert zu gestalten, um nachhaltig die Versorgungskontinuität in der Pflege und Betreuung in ganz Tirol sicherzustellen."

a.o. Univ.-Prof. Dr. Eva Schulc
Leiterin der Division für Integrierte Versorgung am Institut für Pflegewissenschaft

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"Die Corona-Schutzmaßnahmen, die aufgrund der COVID-19-Pandemie in den Südtiroler Seniorenwohnheimen ergriffen wurden, um die Bewohner*innen vor einer Infektion mit SARS-CoV-2 zu schützen, führten zu gravierenden Veränderungen der Prozesse und Alltagsstrukturen in der stationären Altenarbeit und zur Einschränkung von Freiheits- und Persönlichkeitsrechten der Bewohner*innen und deren Angehörigen. Der Verband der Seniorenwohnheime Südtirols beauftragte das Institut für Pflegewissenschaft mit dem Projekt Kraftvoll aus der Coronakrise – der Weg der Südtiroler Seniorenwohnheime in eine gesicherte, innovative und nachhaltige Zukunft, um die Situation in den Südtiroler Seniorenwohnheimen während des ersten Lockdowns aufgrund der COVID-19-Pandemie retrospektiv zu erheben sowie mit der Erarbeitung von Lösungsvorschlägen und der Entwicklung von Strategien für eventuell zukünftige, epidemiologische Herausforderungen bzw. Krisensituationen. Das Institut für Pflegewissenschaft kann auf eine langjährige sowie erfolgreiche Zusammenarbeit mit Südtirol zurückblicken."

Assoc.-Prof. Dipl. PGW Dr. Daniela Deufert
Stv. Departmentleiterin am Department für Pflegewissenschaft und Gerontologie

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"Meinen ersten Berührungspunkt mit der UMIT TIROL hatte ich 2010 in Wien im Bachelorstudium Pflegepädagogik und schon damals hat die Organisation, die Qualität der Vortragenden und die enge Betreuung ein gutes Gefühl hinterlassen. Dies änderte sich auch im Masterstudiengang Pflegemanagement nicht, wo ich bereits von meinem jetzigen Doktorvater durch die Masterarbeit begleitet wurde. Dieses Gefühl und das Wissen, dass die UMIT TIROL viele schlaue Köpfe in Bezug auf mein pflegewissenschaftliches Forschungsvorhaben hat, hat mich dazu bewogen, auch für das Doktorat die UMIT TIROL zu wählen. Meine Betreuung im Doktoratsstudium ist auf meine individuellen Bedürfnisse abgestimmt, was unter anderem dazu führt, dass beispielsweise nach einem Seminarblock eine Besprechung über die neuen Erkenntnisse eingerichtet wurde."

Christoph Palli, BScN, MScN
Doktorand am Department für Pflegewissenschaft und Gerontologie

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"Am Doktorats-Studium an der UMIT TIROL begeistern mich immer wieder aufs Neue die empathische und fachlich kompetente Betreuung durch alle Mitarbeitenden sowie deren großes Engagement für die Doktorats-Studierenden, die hohe pädagogische Qualität der Lehrveranstaltungen und Beratungen, die gute Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Verkehr sowie der tolle Blick in die faszinierende Tiroler Bergwelt, der dem Auge und der Seele Erholung schenkt".

Sara Häusermann, MSc
Doktorandin am Department für Pflegewissenschaft und Gerontologie

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"Mit dem Department für Pflegewissenschaft und Gerontologie verbindet uns bereits eine langjährige Kooperation, die 2011 mit der Evaluation der stationären Pflege in Tirol begonnen hat und die in zwei europäischen Projekten zu Case & Care Management bzw. Einsamkeit im Alter weiter vertieft wurde. In der Zusammenarbeit schätzen wir besonders die Nähe zur Praxis, die Begeisterung für aktuelle Forschungsfragen und die Flexibilität bei der Suche nach innovativen Zukunftslösungen."

Dr. Paul Schober
Hafelekar Unternehmensberatung Schober GmbH

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"Das Team des Departments für Pflegewissenschaft und Gerontologie konnte ich einerseits durch die Teilnahme am Udine-C-Network Meeting im Jahr 2019 und andererseits durch den beidseitigen Austausch von Lehrpersonen kennen lernen. Die Zukunft unserer institutionellen Kooperation und Vernetzung sieht die Weiterführung des Austauschprogrammes für Lehrpersonen und eine Stärkung des osteuropäischen Forschungsraumes über einen gemeinsamen Horizon Europe-Antrag vor. Im Bereich der Pflegewissenschaft gibt es noch viel zu entdecken. Daher schätze ich seit Jahren den Lehr- und Forschungsaustausch am Institut für Pflegewissenschaft, denn das Institut bleibt neben der Grundlagenforschung auch der Anwendungsforschung treu."

Dr. habil. Orsolya Máté
 University of Pécs, Faculty of Health Sciences, HU

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"Formed in 2007, the Understanding Development Issues in Nurse Educator Careers (UDINE–C) network is a high-level, established group of collaborating senior nurses who share country-specific experiences. As a result of this collaboration several projects have been raised in European countries. One of them is the I-Box project that coordinates Professor Esther Cabrera and Carolina Chabrera from TecnoCampus (Spain). The Division of Integrated Care at Institute of Nursing Science of UMIT TIROL is one of the partners involved in this Erasmus Plus project. From a scientific perspective, we are very pleased to have the Division of Integrated Care with its expertise and reliability as a project partner."

Professor Esther Cabrera RN, PhD, FEANS
Fundacio Tecnocampus Mataro-Maresme, ES

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"Die langjährige gute Zusammenarbeit des Landesinstituts für Integrierte Versorgung Tirol mit der UMIT TIROL, insbesondere mit der Division für Integrierte Versorgung am Institut für Pflegewissenschaft hat gezeigt, dass es Sinn macht, vor allem neue Versorgungsprogramme evidenzbasiert wissenschaftlich zu begleiten und Praxis und Theorie nach internationalen Standards zu verbinden. Gerade auch die wissenschaftliche Begleitung der Ausrollung von Care Management Tirol durch die UMIT TIROL ist ein gutes Beispiel dafür, den Praktiker*innen in den Pflegeorganisationen vor Ort ein weiteres gutes Rüstzeug für die tägliche Arbeit mit den Betroffenen und deren Angehörigen zur Verfügung zu stellen."

MMag. Dr. Andreas Huber
Landesinstitut für Integrierte Versorgung (LIV), AT