Forschung an der UMIT TIROL

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Forschung an der Tiroler Privatuniversität UMIT TIROL

Als moderne Hochschule hat sich die UMIT TIROL - Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften und -technologie auf die neuen Berufs- und Forschungsfelder und damit auch auf die aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen spezialisiert.

Mehr als 400 Publikationen
In der Forschung ist die Universität UMIT TIROL auf einem exzellenten Weg. Mit Beginn des Studienjahres 2021/22 arbeiten die Wissenschafter*innen der Tiroler Privatuniversität an 137 regionalen, nationalen und internationalen Forschungsprojekten mit einem Gesamtvolumen von über 10 Millionen Euro. Die mehr als 400 wissenschaftlichen Publikationen, die aus diesen Forschungsprojekten resultieren, bestätigen die hohe Forschungskompetenz der Universität.

Brücke zur Praxis und Wirtschaft
Für UMIT TIROL ist die Brücke zur Praxis und zur Wirtschaft von zentraler Bedeutung. Die Umsetzung der Third Mission und die Zusammenarbeit mit der Gesundheits- und Pflegeversorgung, mit Wirtschaft und Industrie, sowie der Gesundheitspolitik sind maßgebliche Merkmale der UMIT TIROL.

Profilschwerpunkte
Die Entwicklung der UMIT TIROL orientiert sich an den Profilschwerpunkten Medizintechnik, Medizininformatik, Public Health, Gesundheitsmanagement und -ökonomie, Health Data & Decision Science, Health Technology Assessment, Pflegewissenschaft, Psychologie, Sportmedizin, Gesundheitstourismus, Prävention und Gesundheitsförderung.

Die demografische Entwicklung stellt die Gesundheits- und Pflegeversorgung vor große Herausforderungen. Altersbedingte Erkrankungen, personalisierte Medizin, Fortschritte in Medizin und Public Health und eine Zunahme von Personen, die versorgt und betreut werden müssen, erfordern hohen medizinischen, pflegerischen aber auch ökonomischen und ethischen Einsatz. Parallel dazu schlägt sich auch die demografische Entwicklung im Bereich der Beschäftigten des Gesundheits- und Pflegebereiches nieder. Die medizinische und pflegerische Versorgung wird zudem komplexer und erfordert neue Vorsorge- und Versorgungsansätze und eine breit angelegte Initiative, um qualifiziertes Personal auf allen Qualifikationsebenen auszubilden und für den Arbeitsmarkt vorzubereiten und zu befähigen.

Forschung und Wissenschaft sorgen im Gesundheits- und Pflegewesen für maßgebliche Innovationskraft. Diese Innovationen leisten einen signifikanten Beitrag, um den großen Herausforderungen durch die demografische Entwicklung und den damit verbundenen gesellschaftlichen Wandel zu begegnen. Die großen technologischen Errungenschaften im Bereich der Biomedizin und der Health & Life Sciences sind es insbesondere, die die medizinische Versorgung laufend innovieren und eine noch bessere Vorsorge, Diagnostik, Therapie und Pflege ermöglichen. Gepaart mit neuen innovativen Versorgungskonzepten und gut qualifiziertem Personal im Gesundheits- und Pflegewesen und in der einschlägigen Wirtschaft und Industrie kann es gelingen, diesen Herausforderungen mit hoher Lösungskompetenz zu begegnen.

Die UMIT TIROL - Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften und -technologie verfügt über ein gut positioniertes und interdisziplinär integriertes Forschungsprofil mit ausgewiesenen regionalen, nationalen und internationalen Kooperationen, hohem Alleinstellungsmerkmal und internationaler Strahlkraft. Entsprechend der breitgefächerten Aufstellung mit den vier Departments

  • Biomedizinische Informatik und Mechatronik
  • Pflegewissenschaft und Gerontologie
  • Psychologie und Sportmedizin
  • Public Health, Versorgungsforschung und Health Technology Assessment

stellt sich die Forschung an der UMIT TIROL als hoch-kompetitives, interdisziplinäres und im Bereich Gesundheit als richtungsweisendes Fächerspektrum dar.

Die UMIT TIROL legt in der Weiterentwicklung der Forschung besonderes Augenmerk auf:

  • den Ausbau des wissenschaftlichen Profils mit modernen und zukunftssicheren Kompetenzschwerpunkten,
  • die Gewinnung relevanter neuer Forschungserkenntnisse,
  • die Förderung des Forschungstransfers in Wirtschaft und Gesellschaft,
  • die Stärkung bestehender und Erschließung neuer Forschungskooperationen und
  • die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Angesichts der sich zusehends komplexer gestaltenden gesellschaftlichen Fragestellungen im Bereich Gesundheit werden bestehende und neue Forschungsschwerpunkte und Exzellenzbereiche hinkünftig in fächer- und departmentübergreifenden Kompetenzzentren integriert. Diese Initiative wird gesetzt, um die UMIT TIROL noch sichtbarer als Kompetenzträgerin in der interdisziplinären Bearbeitung von Fragestellungen im Bereich Gesundheit zu positionieren. Mit diesem Ansatz soll die fächerübergreifende Forschungskompetenz noch stärker gebündelt, das Potential für kompetitive Drittmitteleinwerbung noch weiter erhöht und zielgerichtet Ansprechpartner*innen für Entscheidungsträger*innen und Gesellschaft geschaffen werden.

Die interdisziplinären Forschungsschwerpunkte der UMIT TIROL lauten:

  • Health Technologies und Künstliche Intelligenz
  • Gesundheitsförderung, Prävention und Bewegung
  • Modellbildung, Simulation und Decision Making
  • Infectious and Inflammatory Diseases

Die UMIT TIROL setzt entsprechend der Weiterentwicklung des Profils in vier interdisziplinären Kompetenzzentren besondere universitätsweite "horizontale" Forschungsschwerpunkte. Diese Zentren vereinen jeweils unterschiedliche methodische und thematische Zugänge und Kompetenzen zu den jeweiligen Forschungsfeldern über das gesamte Spektrum der Organisationseinheiten der UMIT TIROL und bilden mit diesen eine Matrix-Struktur an der UMIT TIROL.

Wir sind …
… eine junge Privatuniversität mit engagierten Wissenschafter*innen, die sich in ihrer Forschungstätigkeit mit zukunftsgerichteten Fragen zum Themenkomplex „Gesundheit – Individuum – Gesellschaft“ auseinandersetzt und, die sich dabei der Freiheit der Forschung, den Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis und ethischer Standards verpflichtet weiß.

Wir wollen …
… durch unsere Forschung zum wissenschaftlichen Erkenntnisprozess und damit zum gesellschaftlichen, gesundheitswissenschaftlichen und technologischen Fortschritt beitragen, auf die Bildung des Menschen durch Wissenschaft hinwirken und durch Exzellenz in unserer Forschung sowie Förderung des Forschungstransfers regional, national und international ein ausgewiesener Kompetenzträger und gefragter Kooperationspartner für Forschungsprojekte sein, um die Akzeptanz und Sichtbarkeit der UMIT TIROL nachhaltig zu fördern.

Unsere Kernziele sind …
… die Gewinnung relevanter, neuer Forschungserkenntnisse und deren Veröffentlichung nach internationalen Standards, die Förderung des Forschungstransfers, die Stärkung bestehender und Erschließung neuer Forschungskooperationen, der Auf- und Ausbau des wissenschaftlichen Profils mit ausgeprägten Kompetenzschwerpunkten und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Forschung an der UMIT TIROL bedeutet…

  • Freiheit der Forschung: Forschung und Entwicklung an der UMIT TIROL sind weltoffen und vorurteilsfrei. Die UMIT TIROL sorgt für jene Rahmenbedingungen, die unabhängige Forschung ermöglichen.
  • Einheit von Forschung und Lehre: Erkenntnisorientierte Forschung auf hohem Niveau und anspruchsvolle Lehre ergänzen sich und fördern selbständiges, kritisches Denken.
  • Gute wissenschaftliche Praxis: Die UMIT TIROL beachtet in ihrer Forschung die Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis und international anerkannter ethischer Standards.
  • Nachwuchsförderung: Die Mitarbeiter*innen stehen im Mittelpunkt des Erfolgs der Universität. Die UMIT TIROL verpflichtet sich der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Chancengleichheit und der Gleichbehandlung aller Universitätsangehörigen.
  • Auf- und Ausbau der Forschungskompetenz: Forschung an der UMIT TIROL erfolgt innerhalb von Forschungsschwerpunkten, um einen nachhaltigen, profilgebenden und effektiven Auf- und Ausbau bestehender und neuer Forschungskompetenzen sowie Forschungsstrukturen zu fördern.
  • Interdisziplinarität: Die UMIT TIROL bekennt sich zur Heterogenität von Forschungsansätzen der an der Universität vertretenen Disziplinen und fördert deren gegenseitige Akzeptanz und gemeinsame Weiterentwicklung durch Wissenstransfer und Transparenz.
  • Vernetzung: Die Vernetzung der Forscher*innen der UMIT TIROL innerhalb der Universität als auch im regionalen, nationalen sowie internationalen Hochschulraum ist zentral für die Weiterentwicklung, die Akzeptanz und das Ansehen der UMIT TIROL. Der Ausbau und die Erschließung neuer Forschungskooperationen werden daher von der Universität gefördert.

Forschung transparent, vertrauenswürdig und nachvollziehbar

Forschung soll transparent, vertrauenswürdig und nachvollziehbar durchgeführt werden. Sie soll die Rechte der Teilnehmer*innen respektieren und der Allgemeinheit verpflichtet sein.
Internationale und europäische Übereinkommen sowie europäische bzw. nationale Rechtsnormen regeln dieses Vorgehen.

Mit Jahresbeginn 2011 wurde an der Privatuniversität UMIT TIROL und der fhg - Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol GmbH ein wichtiges Gremium zur Qualitätssicherung eingerichtet, das RCSEQ - Research Committee for Scientific Ethical Questions.
 
Das RCSEQ ist ein unabhängiges, interdisziplinär zusammengesetztes und entscheidungsbefugtes Organ der Tiroler Privatuniversität UMIT TIROL, Hall in Tirol und der fh gesundheit (fhg), das geplante Forschungsvorhaben an diesen Einrichtungen, welche besondere Kategorien personenbezogener Daten und/oder besonders schutzwürdige Personengruppen einbeziehen, vor Durchführung auf wissenschaftlich-ethische Kriterien prüft.
 
Forschungsvorhaben die in die Zuständigkeit einer gesetzlich legitimierten Ethikkommission fallen (AMG, MPG, UG, ABGB, KaKuG i.V. TirKAG usw.) werden vom RCSEQ nicht beurteilt.
 
  • Gründungsjahr
    2001
  • Akkreditierung:
    2001 – 2006, 2006 – 2011, 2011 - 2016, 2016 - 2022
  • Fachbereiche in Forschung und Lehre 
    Biomedizinische Informatik und Mechatronik, Public Health, Versorgungsforschung und Health Technology Assessment, Health Data & Decision Science, Pflegewissenschaft und Gerontologie, Psychologie und Sportmedizin.
  • Mitarbeiter*innen
    250 (Lehre, Forschung, Projekte, Verwaltung)
  • Studierende
    ca. 1550 - davon jährlich ca. 400 Erstsemestrige*
  • Budget
    Ca.16 Millionen Euro
  • Forschungsprojekte
    Insgesamt werden von den Wissenschafter*innen der Tiroler Privatuniversität UMIT TIROL derzeit 137 regionale, nationale und internationale Forschungsprojekte mit einem mehrjährigen Gesamtprojektvolumen von über 10 Millionen Euro* durchgeführt

Die 10 größten Forschungsdrittmittelprojekte der UMIT TIROL*:

PROJEKT FÖRDERGEBER
RECETAS  European Union
LACOI FWF
MoRSE  INNIO Jenbacher GmbH & CO OG
Meth. zur biomech. Analyse weichen Kehlkopfgewebes FWF
quantMRX: Magnetic Nanoparticle Monitoring FWF
Case und Care Management Tirol Land Tirol
Training of intramuscular connective tissue in eld  FWF
What is learned in mental practice?   FWF
ImplEYE-Imaging Platform for Professional Eyecare  K-Regio Standortagentur Tirol
BlackVibDesign FFG / MICADO / IDM

* Stand: 1. Oktober 2021