Public Health, Versorgungsforschung und HTA

News & Highlights

12. Juli 2024

Das von der WHO initiierte Internationale Netzwerk der Gesundheitsfördernden Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen (HPH) stellt den neuen Beirat der „Future Leaders“ vor

Die neun sehr sorgfältig ausgewählten Personen werden maßgeblich an der Umsetzung der Vision und Strategiedefinition des Netzwerkes beteiligt. Wir gratulieren Assoc.-Prof. Dr. Elisabeth Nöhammer herzlich zur Aufnahme in den Beirat. 

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26. Juni 2024

Age Limits of Mammography Screening / Breast Cancer Screening in Germany

The Federal Joint Committee (G-BA) in Germany declared on 26th of June that the upper age limit of mammography screening for the early detection of breast cancer is being extended. Until now, women between the ages of 50 and 69 are eligible for attending mammography screening every two years. From 1st of July 2024, screening will be possible up to the age of 75. The decision on the extension has been informed by a benefit assessment conducted by the Institute for Quality and Efficiency in Health Care (IQWiG), supplemented by results from a decision-analytic modelling study led by Assoc.-Prof. Dr. Gaby Sroczynski, MPH, and team at the Institute for Public Health, Medical Decision Making and Health Technology Assessment (Director: Prof. Dr. Uwe Siebert) at UMIT TIROL – University for Health Sciences and Technology.

Providing a similar upper age limit, the US Preventive Services Task Force (USPSTF) recently published its recommendations (link) of biennial mammography screening for women between the ages of 40 and 74.

Weitere Informationen: https://www.g-ba.de/themen/methodenbewertung/erwachsene/krebsfrueherkennung/mammographie-screening-ausweitung/

Bild links: Cover Sheet des öffentlichen IQWiG Reports

Bild rechts: Pressemeldung des G-BAs (https://www.g-ba.de/presse/pressemitteilungen-meldungen/1193/)

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17. Juni 2024

Die Magie der Wissenschaft erleben: Die Lange Nacht der Forschung an der UMIT TIROL stand stets unter dem Motto „Mitmachen. Staunen. Entdecken.“

Die Lange Nacht der Forschung ist das größte Event für Wissenschaft und Forschung im deutschsprachigen Raum. Sie hat das Ziel, wissenschaftliche Themen bei freiem Eintritt auf innovative, verständliche und unterhaltsame Weise zu präsentieren. Österreichweit wurden bei der Langen Nacht der Forschung 2024 an 270 Standorten Führungen, Workshops, Vorträge, Live-Präsentationen und Experimente zum Zuschauen, Mitmachen und Staunen angeboten.

Am 24. Mai 2024 fand die Lange Nacht der Forschung mit mehr als 2.800 Stationen in ganz Österreich statt, um Forschung und Wissenschaft hautnah erleben zu können und einen offenen Dialog mit der Gesellschaft zu führen.

Ein breites Spektrum an Themen von Gesellschaft, Umwelt, Gesundheit, Naturwissenschaften, Technik und Energie bis hin zu Wirtschaft, Digitalisierung und Kultur wurde von dem Wissenschaftsevent abgedeckt.

Das Ziel der Veranstaltung war, wissenschaftliche Themen auf innovative, verständliche und unterhaltsame Weise bei freiem Eintritt zu präsentieren.

Insgesamt nahmen 169.000 Besucherinnen und Besucher an der Langen Nacht der Forschung teil, wovon mehr als 900 Interessentinnen und Interessenten an die UMIT TIROL kamen. Das Instituts für Public Health, Medical Decision Making und Health Technology Assessment war mit sechs Stationen stark vertreten.

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29. Mai 2024

UMIT TIROL Professor zum Präsidenten der ISPOR gewählt

Die ISPOR - Fachgesellschaft für Health Economics and Outcome Research ist mit 19.000 Mitgliedern weltweit in 110 Ländern aktiv

Vergangenes Wochenende wählte die ISPOR - Fachgesellschaft für Health Economics and Outcome Research den Leiter des Departments für Public Health, Versorgungsforschung und Health Technology Assessment (HTA) der Tiroler Privatuniversität UMIT TIROL, Univ.-Prof. Dr. Uwe Siebert, für die Periode 2025/2026 zum Präsidenten der weltweit tätigen internationalen Fachgesellschaft.

Ziel der ISPOR ist es, die Entscheidungsfindung für Regierungen und anderen Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen wissenschaftsbasiert zu verbessern und damit die Basis für bestmögliche Gesundheitsergebnisse auf effiziente Art und Weise zu ermöglichen. Insgesamt arbeiten 19.000 Einzel- und Ortsgruppenmitglieder in weltweit 110 Ländern an diesem Ziel. Mitglieder der Gesellschaft sind eine Vielzahl von Interessensvertretern des Gesundheitswesens, wie Forscherinnen und Forscher, Regulierungsbehörden, politische Entscheidungsträger, Gesundheits- und Pflegekassen, Gesundheitsdienstleister, Gesundheitswirtschaft und Patientenbeteiligungs-organisationen.

Die Rektorin der Privatuniversität UMIT TIROL, Prof. Dr. habil. Sandra Ückert gratuliert Univ.-Prof. Dr. Uwe Siebert zu seiner Wahl: „Wir sind sehr stolz darauf, dass Prof. Siebert zum Präsidenten der ISPOR gewählt wurde. Diese Wahl ist eine Auszeichnung für die hervorragende wissenschaftliche Arbeit, welche Uwe Siebert in den vergangenen 25 Jahren international im Bereich der evidenzbasierten Entscheidungsfindung im Gesundheitswesen geleistet hat. Als Rektorin freut es mich sehr, dass die Gesundheitsuniversität UMIT TIROL mit dieser Wahl als Kompetenzträgerin in den Gesundheitswissenschaften einmal mehr international sichtbar wird“, resümiert Rektorin Prof. Dr. habil. Sandra Ückert.

Für die ISPOR-Präsidentschaft hat sich Univ.-Prof. Dr. Uwe Siebert ehrgeizige Ziele gesetzt: “Ein zentrales Ziel von mir ist die Weiterentwicklung der Gesundheitswissenschaften und die stärkere Einbeziehung der betroffenen Bürger*innen und Patient*innen, um Gesundheitsversorgung für alle zugänglich, wirksam, und nachhaltig zu gestalten. Neben der Bewertung von Gesundheitstechnologien gehört hierzu auch der unkomplizierte weltweite Zugang zur Ausbildung in Health Sciences und Public Health, was seit über 20 Jahren ein Schwerpunkt meiner akademischen Arbeit ist“, sagte Univ.-Prof. Dr. Uwe Siebert.

Univ.-Prof. Dr. Uwe Siebert ist Professor für Public Health, Medical Decision Making und Health Technology Assessment an der UMIT TIROL – Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften und -technologie. Dort leitet er auch das Department für Public Health, Versorgungsforschung und HTA. Außerdem ist er Adjunct Professor für Epidemiologie und Health Policy & Management an der Harvard University. 2018 war Siebert bereits Präsident der SMDM – Society for Medical Decision Making, welche sich für die Weiterentwicklung der Entscheidungswissenschaften im Gesundheitswesen einsetzt. Damit ist Uwe Siebert in der Geschichte von ISPOR und SMDM der erste Europäer, der in beiden Fachgesellschaften zum Präsidenten gewählt wurde.

Kontakt:

Univ.-Prof. Dr. Uwe Siebert
Leiter des Departments für Public Health, Versorgungsforschung und Health Technology Assessment
Email: public-health@umit-tirol.at 
Tel.: +4350-8648-3930

Für Rückfragen:
Email: hannes.schwaighofer@umit-tirol.at 
Tel.: +43 664 4618201

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29. Februar 2024

Data protection workshop as part of the Lighthouse Project “Digital Health”

UMIT TIROL, VASCage, ESD – Evaluation Software Development, the Austrian Public Health Insurance (OeGK) and the Tirol Kliniken work together in the Lighthouse Project “Digital Health,” funded by the federal state of Tyrol, with the aim of recording, merging, linking, and processing relevant health data from various sources.

In the clinical Showcase related to stroke (work package 3, led by UMIT TIROL), causal analytic approaches, including machine learning methods, are applied to the linked data to validly and efficiently analyze the role of compliance with stroke medication within the stroke card program, its predictors as well as its impact on patient-relevant outcomes.

As part of this project within work package 5 (legal and ethical aspects of this data linkage), UMIT TIROL and VASCage organized a data protection workshop on the “Legal and Scientific Aspects of Data Linkage” on February 28, 2024. In total 30 participants from different disciplines and Tyrolean institutions engaged in a lively discussion on legal, organizational, and scientific challenges of data linkage and provided their expertise and possible solutions for challenges related to data linkage and protection. After a short welcome and introduction by Prof. Uwe Siebert (UMIT TIROL) and Prof. Michael Knoflach (VASCage), the first part of workshop led by Dr. Verena Stühlinger, data protection officer at UMIT TIROL, covered the aspects of the General Data Protection Regulation (GDPR), the Health Data Space (TEHDAS.eu) and the overall privileged use of health data in research. The second part led by Prof. Holger Gothe, data linkage expert of the UMIT TIROL project team, discussed the scientific aspects of data merging and the methodological aspects and challenges of secondary data analysis. In the final part of the workshop, Prof. Uwe Siebert provided an overview on using causal inference methods and target trial emulation for the analysis of real-world data. This in-person workshop served as an important information and networking event in the rapidly growing field of data analytics in health and medicine.

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5. Februar 2024

Assoc.-Prof. Elisabeth Nöhammer joins the Steering Committee of EUPHA’s Health Promotion Section

Assoc.-Prof. Elisabeth Nöhammer was selected as a member of the Health Promotion Section Steering Committee of the European Public Health Association (EUPHA). The EUPHA Health Promotion Section aims to promote exchange of research, training, and practice expertise in health promotion among European experts. It also aims to stimulate and support joint research projects of its members. The Section serves as a platform for the discussion of the theoretical foundations for health promotion as well as for advocating for health promotion within EUPHA and beyond and bring together researchers, policymakers and practitioners working in the same field for knowledge sharing and capacity building.

Link: https://eupha.org/health-promotion

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11. Dezember 2023

UMIT TIROL Wissenschaftler als neue Mitglieder des Expertenpools der Initiative der Europäischen Kommission zu Gebärmutterhalskrebs (EC-CvC) 

Assoc.-Prof. Dr. Gaby Sroczynski, MPH, und Prof. Uwe Siebert, MPH, MSc, vom Institut für Public Health, Medical Decision Making und HTA an der UMIT TIROL wurden als Mitglieder des Expertenpools der Initiative der Europäischen Kommission zu Gebärmutterhalskrebs (EC-CvC) ausgewählt. Der EC-CvC-Expertenpool leistet wichtige Unterstützung für die Aktivitäten der EC-Initiative zu Gebärmutterhalskrebs. 

Für weitere Informationen siehe https://healthcare-quality.jrc.ec.europa.eu/en/ec-cvc
 

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11. Dezember 2023

Unsere assoziierte Forscherin Dr. Erica Suzumura wurde zusammen mit Prof. Dr. Heloisa Carvalho auf der XXV. Konferenz der Brasilianischen Gesellschaft für Strahlentherapie für die zweitbeste Forschungsarbeit ausgezeichnet.

Die Forschung umfasste eine entscheidungsanalytische Modellierungsstudie zur Brachytherapie bei Patientinnen mit Gebärmutterhalskrebs, die in Zusammenarbeit der Universidade de São Paulo, der FMUSP und der UMIT TIROL, Hall in Tirol, unter der Leitung von Beate Jahn, Patrícia Soárez und Uwe Siebert mit dem Beitrag von Layse Gama, Geovanne Pedro Mauro, Lára Hallsson und Gaby Sroczynski entwickelt wurde.

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09. Oktober 2023

Expert workshop MeDeMSA working group

On 9 October 2023, the expert workshop of the MeDeMSA (Medical Decision Making in MSA) working group focused on the theme of 'MeDeMSA: HTA-supported medical decision making in MSA.' The event was hosted at Innsbruck University Hospital and led by Assoc.-Prof. Beate Jahn (UMIT TIROL), with the participation of national and international experts. In the project, a decision analysis will assess MSA diagnostics and treatment for both standard care and personalized best medical care, including telemedicine. The established interdisciplinary Standing-Expert Panel, comprising experts from the Universities of Innsbruck, Graz, London, UMIT TIROL, as well as Tirol Kliniken and i-HTS - International HealthTechScan, provided insights for decision analysis and the Health Technology Assessment Framework.

A follow-up workshop is planned for 2024.

For further details please go to: https://www.i-med.ac.at/medemsa/

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17. Oktober 2023

Fourth Consortium Meeting – CATALYSE Consortium members met in Barcelona

The fourth CATALYSE consortium meeting took place in presence on October 16th and 17th, 2023, in Barcelona. With about 50 members of the CATALYSE consortium in attendance, the meeting served as a central gathering to assess the progress made in the first year of the project. Three members of the UMIT TIROL Team in CATALYSE attended this meeting in-person.

This meeting provided a platform for fruitful exchanges, collaborative discussions, and shared insights from our diverse network of partners and stakeholders. Key topics addressed during the meeting included:

  • Reviewing the accomplishments and milestones achieved during the first year of the CATALYSE project.
  • Identifying challenges and opportunities for advancing climate action and promoting health in European communities.
  • Formulating strategies to enhance collaboration and synergy among consortium members to maximize the impact of our collective effort

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08. August 2023

UMIT TIROL Wissenschaftlerin wurde als Expertin in Arbeitsgruppe zur Überprüfung der europäischen Leitlinie zur klinischen Evaluation von Medizinprodukten berufen 

Dr. Dipl.-Biol. Petra Schnell-Inderst, MPH, vom Department für Public Health, Versorgungsforschung und Health Technology Assessment (HTA) der Privatuniversität UMIT TIROL wurde kürzlich von der europäischen Dachorganisation der medizinischen Fachgesellschaften BioMed Alliance als Expertin in die Task Force on Clinical Evaluation (WP22) der Working Group on Clinical Investigation and Evaluation (CIE) berufen.

Die Task Force hat die Aufgabe, die Leitlinie MEDDEV 2.7/1 Revision 4 an die gesetzlichen Gegebenheiten der seit Mai 2021 geltenden Verordnung über Medizinprodukte anzupassen. MEDDEV 2.7/1 ist eine europäische Leitlinie zur Erstellung von klinischen Bewertungen im Rahmen der Konformitätsbewertung (zur Erlangung des CE-Zeichens) von Medizinprodukten. Diese Leitlinie soll Hersteller und öffentliche Stellen dabei unterstützen, eine gemeinsame beste Praxis der klinischen Evaluation von Medizinprodukten zu etablieren. In der klinischen Evaluation werden die klinischen Daten, die für ein Medizinprodukt zur Verfügung stehen, gesammelt, bewertet und analysiert, um einzuschätzen, ob genügend Evidenz vorliegt, um eine CE-Zertifizierung zu gewähren.

Dr. Petra Schnell-Inderst, die an der UMIT TIROL das Programm für Health Technology Assessment leitet, wurde als Mitglied des EU Horizon 2020 Projektes CORE-MD in die Task Force berufen. Unter der Leitung der European Society of Cardiology arbeiten im Rahmen von CORE-MD neben der Privatuniversität UMIT TIROL 21 weitere medizinische Fachgesellschaften, EU-Zulassungsbehörden, nationale Public Health Institute, benannte Stellen, Universitäten, Patientenvertretungen und Health Technology Assessment Agenturen zusammen. Dabei werden Methoden zur Bewertung von Hochrisiko-Medizinprodukten systematisch überprüft und die EU-Zulassungsbehörden zu Methoden zur Generierung von Evidenz beraten. Ziel ist es, ein angemessenes Gleichgewicht zwischen Innovation, Sicherheit und klinischer Wirksamkeit zu erreichen.

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03. August 2023

UMIT TIROL-Doktorandin zur nächsten Vorsitzenden des ISPOR Health Technology Assessment (HTA) Round Table für den Nahen Osten und Afrika (MEA) ernannt

Abeer Al Rabayah, BSc Pharm, MBA, MSc (iHTA), PMP, UMIT TIROL-Doktorandin und Leiterin des Zentrums für „Drug Policy and Technology Assessment (CDPTA)“ am King Hussein Cancer Center (KHCC), wurde für den Zeitraum von Januar 2024 bis Dezember 2026 zur nächsten Vorsitzenden des ISPOR Health Technology Assessment (HTA) Round Table für den Nahen Osten und Afrika (MEA) ernannt.

ISPOR - The Professional Society for Health Economics and Outcomes Research ist eine weltweit anerkannte wissenschaftliche Gesellschaft, die sich der Förderung gesundheitsökonomischer und Outcome-orientierter Forschung widmet, um weltweit die Entscheidungsfindung im Gesundheitswesen zu verbessern.

Als künftige Vorsitzende des ISPOR HTA Round Table für die MEA-Region wird Abeer Al Rabayah, BSc Pharm, MBA, MSc (iHTA), PMP die Zukunft des Health Technology Assessments in der Region entscheidend mitgestalten und positive Veränderungen vorantreiben.

Wir wünschen Abeer alles Gute für ihre kommende Führungsaufgabe.

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19. Juni 2023

18. Europäische SMDM Konferenz in Berlin: 
Weltweiter Wissensaustausch über die Verbindung zwischen Wissenschaft und evidenzbasiertem Handeln im Spannungsfeld von Gesundheitskompetenz

250 Teilnehmer aus über 30 Ländern knüpfen neue internationale Netzwerke zwischen Forschenden, Entscheidungsträgern und Patientenvertretungen

Die 18. Europäische Jahrestagung der Society for Medical Decision Making (SMDM), die in diesem Jahr unter dem Thema „Linking Research to Evidence-Based Action for Patients, Providers and Policy Decision Makers“ stand, war ein großartiger Erfolg.

Den Programm-Chairs der Veranstaltung, UMIT TIROL-Wissenschaftlern Assoz.-Prof. Dr. Beate Jahn, Dr. Silke Siebert und Univ.-Prof. Dr. Uwe Siebert sowie Univ.-Prof. Dr. Dr. Tobias Kurth von der Charité – Universitätsmedizin Berlin, ist es gelungen, für die Veranstaltung sehr renommierte Vortragende zu gewinnen. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Gaissmaier von der Universität Konstanz, Deutschland hat die Keynote Lecture zum Thema „When Emotion Trumps Evidence: Challenges for the Public Understanding of Risk“ vorgetragen. Mit weiteren eingeladenen Vortragenden wurde der Link zwischen Wissenschaft und internationalen HTA-Organisationen (IQWiG, NICE, NIHO, GÖG), Pressemedien und Patientenvertretungen diskutiert.  In vielen wissenschaftlichen Beiträgen wurde auf Health Literacy bzw. Gesundheitskompetenz Bezug genommen im Sinne der Fähigkeiten, Methoden und in Anwendungsbeispielen um Gesundheitsinformationen zu finden, zu verstehen, zu bewerten und für evidenzbasierte gesundheitsbezogene Entscheidungen anwendbar zu machen.

„Ziel der Veranstaltung war es, sich mit Wissenschaftler*innen, Gesundheitspersonal, Entscheidungsträgern, Patient*innen und anderen Stakeholdern aus aller Welt zum wichtigen Thema der evidenzbasierten Entscheidungsunterstützung und der Verbindung zwischen Wissenschaft und evidenzbasiertem Handeln im Spannungsfeld von Health Literacy auszutauschen. Mit über 250 registrierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus über 30 Ländern ist uns dies sehr gut gelungen“, freute sich UMIT TIROL Assoz.-Professorin Dr. Beate Jahn, ehemalige Vizepräsidentin der SMDM und Co-Chair der Veranstaltung.

„Die UMIT TIROL war mit hierbei zwölf wissenschaftlichen Beiträgen, zwei Kursen und zwei Diskussionsrunden zu aktuellen Public Health Projektschwerpunkten der Krebsprävention, Kardiovaskuläre und Life-Style Interventionen sowie Methoden der Entscheidungsanalyse sehr präsent“, berichtet Dr. Silke Siebert.

„Der rege Austausch nicht nur während den Veranstaltungen, sondern auch auf den Gängen und beim Kaffee hat deutlich gezeigt, wie wichtig ein Meeting in Präsenzform ist. Diese Art des direkten Austauschs und der persönlichen Begegnung ist etwas, das in virtuellen Meetings oft zu kurz kommt. Wir waren sehr froh, dass dieses Meeting endlich wieder vor Ort stattfinden konnte“, ergänzt Univ.-Prof. Dr. Tobias Kurth.   

Für den Leiter des UMIT TIROL-Instituts für Public Health, Medical Decision Making und Health Technology Assessment, Univ.-Prof. Dr. Uwe Siebert war die internationale Vernetzung sehr bedeutend. „Wir haben auf dieser Konferenz alle sehr viel voneinander gelernt – unter anderem wie das Thema Diversität und Verteilungsgerechtigkeit in der Gesundheitsversorgung in den unterschiedlichen Ländern weitergedacht wird und zukünftig umgesetzt werden kann.“, sagte Prof. Siebert. Die Impuls-Statements der interaktiven Workshops, die Diskussionen und der fachliche Austausch im Rahmen der Veranstaltung hätten geholfen, neue Kontakte in diesem interdisziplinären Forschungsfeld zu knüpfen und für die Zukunft neue weltweite Netzwerke zwischen Forschenden, Patient*innenvertretungen und Entscheidungsträgern zu schaffen, sagte Prof. Siebert abschließend.

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15. Mai 2023

Magdalena Flatscher-Thöni wird in das Board of Directors der European Association of Health Law gewählt

Magdalena Flatscher-Thöni wurde am 20.4.2023 vom General Assembly der European Association of Health Law in das Board of Directors gewählt.

In den letzten Jahren war Magdalena Flatscher-Thöni wissenschaftlich, wie auch organisatorisch (als National Contact Person der Association für Österreich) in der EAHL sehr aktiv. Weitere Informationen zur Association finden sich unter https://eahl.eu/.

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25. April 2023

Privatuniversität UMIT TIROL als Treffpunkt für internationale Wissenschaftler

Bei Netzwerktreffen tauschen sich Wissenschaftler aus neun Ländern zum EU Horizon 2020 Projekt RECETAS aus

Am 24. und 25. April 2023 findet am Campus der Tiroler Privatuniversität UMIT TIROL das Jahrestreffen der Projektpartner des EU Horizon 2020 Projektes RECETAS statt. Bei den Netzwerktagen in Hall tauschen sich insgesamt 30 Wissenschaftler*innen aus Spanien, Australien, Frankreich, USA, Ecuador, Finnland und Tschechien über die Entwicklung des Forschungsprojektes RECETAS aus. Dabei werden die Fortschritte innerhalb der Forschungsteams erörtert, die Work Packages hinsichtlich Befragungen, Erhebungen, wissenschaftlichem Output analysiert und neben anderem auch Kommunikationsmaßnahmen nach außen diskutiert.

Im Rahmen des Projektes RECETAS (Re-imagining Environments for Connection and Engagement: Testing Actions for Social Prescribing in Natural Spaces), welches eine Laufzeit von fünf Jahren hat, wollen Wissenschaftler*innen von 13 Organisationen aus neun Ländern Antworten auf die Frage liefern, ob die Verschreibung von Gruppenaktivitäten in der Natur Einsamkeit reduzieren und die Lebensqualität im städtischen Bereich verbessern kann. Dabei versteht man unter „sozialer Verschreibung“ Maßnahmen, bei denen das Gesundheitspersonal gemeinsam mit Menschen, die sich einsam fühlen, Aktivitäten identifiziert, welche Gesundheit und Lebensqualität verbessern können.

Im Rahmen von RECETAS wurde die Gesundheitsuniversität UMIT TIROL aufgrund ihres internationalen Rufs und ihrer Kompetenz mit einem Arbeitspaket in den Bereichen Data Science, Kausalitätsforschung und Modellierung von Public Health Maßnahmen beauftragt. „Als Gesundheitsuniversität leisten wir damit einen wichtigen Beitrag zum relativ neuen Feld der Interventionen, die in der Natur stattfinden und vom Gesundheitssektor organisiert werden. Wir als UMIT TIROL werden die Langzeitwirkungen verschiedener naturbasierter sozialer Aktivitäten auf die Endpunkte Einsamkeit und Lebensqualität abschätzen und die gesundheitsökonomischen Komponente beleuchten“, sagte dazu die wissenschaftliche Leiterin des Arbeitspaketes Dr. Sibylle Puntscher vom Institut für Public Health der Privatuniversität UMIT TIROL.

Der Leiter des Departments für Public Health, Versorgungsforschung und Health Technology Assessment an der UMIT TIROL, Univ.-Prof. Dr. Uwe Siebert, ergänzt „Ich freue mich, dass unser Public Health Institut seine wissenschaftliche Expertise in Health Data and Decision Science und Modellierung in RECETAS einbringen kann. Gerade für Tirol mit seiner einzigartigen Natur und dem wirtschaftlichen Potenzial bietet dieses innovative Projekt wichtige Perspektiven in der naturbasierten und sozialen Gesundheitsversorgung.“

Die Rektorin der Privatuniversität UMIT TIROL, Prof. Dr. Sandra Ückert, freut sich, dass im Rahmen dieses großen EU-Projektes auf die Expertise der Tiroler Gesundheitsuniversität zurückgegriffen wird und dass das Jahrestreffen am Campus der UMIT TIROL stattfindet. „Besonders spannend dabei ist, dass bei RECETAS die Perspektive des Gesundheitswesens um die soziale Interaktion und die Verbindung zur Natur erweitert, was ja gerade in und für Tirol ein wichtiger Aspekt ist “, sagt die Rektorin.