Der diesjährige „Tag der Lehre“ an der UMIT TIROL – Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften und -technologie stand heuer ganz im Zeichen der Künstlicher Intelligenz (KI).
Dabei stieß bei den Lehrenden der UMIT TIROL im Besonderen der Impulsvortrag des Preisträgers des “Ars Docendi 2025 - Staatspreis für exzellente Lehre“, Univ.-Ass. Dipl.-Ing. Dr. Michael Netzer auf großes Interesse. Bei seinem Vortrag „KI und Nachhaltigkeit – ein Widerspruch!?“ zeigte der Wissenschaftler, welcher sich in seiner Forschung an der UMIT TIROL bereits seit 2008 mit „Machine Learning“ beschäftigt, an praktischen Beispielen die rasante Entwicklung von KI auf. Weiters wurden beim „Tag der Lehre“ die Lehrepreisträgerinnen des Jahres 2025, Dr. Lára Run Hallsson, Univ.-Ass. Dr. Victoria Bart und Dr. Sibylle Puntscher, ausgezeichnet.
Die Rektorin der Privatuniversität UMIT TIROL, Priv. Doz.In Dr.In Margit Raich, stellte in ihren Grußworten fest, dass ihr die universitäre Lehre sehr am Herzen liegt, betonte die Bedeutung einer qualitativ hochwertigen Lehre und wies auf die Herausforderungen neuer Technologien wie der Künstlichen Intelligenz hin, denen sich Lehrende stellen müssen: „Durch die rasante Entwicklung der KI müssen wir uns die Frage stellen, wie wir in Zukunft zielgerichtet und erfolgreich lehren. Dabei müssen wir Haltung zeigen und als Lehrende eine Vorbildfunktion übernehmen. Das bedeutet, dass wir Studierenden nicht vor Komplexität schützen sollen, sondern ihnen auch zeigen, wie man damit umgeht. Denn Fachkompetenz bedeutet nicht nur zu wissen, was man tut, sondern auch warum und mit welchen Konsequenzen“, sagte die Rektorin.
Der Vorsitzende des Senates der UMIT TIROL, Univ.-Prof. Dr. Gerhard Müller, betonte in seinem Statement, dass die Lehre aktuell von Entwicklungen geprägt ist, die viele neue Möglichkeiten schafft, zugleich aber neue Herausforderungen mit sich bringt. „Künstliche Intelligenz ist längst kein Zukunftsszenario mehr, sie ist inzwischen fester Bestandteil von universitärer Forschung und Lehre. Es stellt sich nicht mehr die Frage, ob wir in der Lehre KI einsetzen, sondern wie wir sie einsetzen, um unsere Absolventinnen und Absolventen zukunftsfit zu machen“, stellte Univ.-Prof. Dr. Gerhard Müller fest.
Ass.-Prof. DI Dr. Michael Netzer beleuchtete in seinem Impulsvortrag anhand von praktischen Beispielen die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz und zeigte auch Schwachstellen auf. „Künstliche Intelligenz in der Lehre hat viele Vorteile, aber, wo es Licht gibt, da gibt es auch Schatten“, meinte er und wies dabei auf Verzerrungen in der KI-gestützten Lehre hin, die zu diskriminierenden Ergebnissen, Stereotypen oder unfairen Bewertungen führen können.
Bildunterschrift: UMIT TIROL-Rektorin Priv.-Doz.in Margit Raich (2.l.) und zahlreiche Mitarbeiter*innen der UMIT TIROL diskutierten beim „Tag der Lehre“ über den Einsatz von KI in der Lehre. Auf großes Interesse stieß dabei der Impulsvortrag „KI und Nachhaltigkeit – ein Widerspruch!?“ von Ass.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Michael Netzer. (Foto UMIT TIROL/Eberharter)
