Frauen und Mädchen in der Wissenschaft stärken

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Anlässlich des morgigen „Internationalen Tages der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft“ betont die Rektorin der Privatuniversität UMIT TIROL, Priv.-Doz.in Dr.in Margit Raich, die zentrale Rolle von Hochschulen, einerseits Frauen und Mädchen für die Forschung zu begeistern, andererseits Wissenschaftlerinnen auf ihrem Karriereweg bestmöglich zu unterstützen. „Dabei ist es wichtig, innerhalb der Hochschulen einen Kulturwandel voranzutreiben. Damit wissenschaftliche Karrieren für Frauen selbstverständlich werden, sind wir aufgefordert unsere tradierten Rollenbilder laufend zu hinterfragen“, so die Rektorin.

„Für mich als Rektorin ist es sehr wichtig, auf allen Ebenen der Privatuniversität UMIT TIROL Rahmenbedingungen zu schaffen, die es Frauen ermöglichen, ihre Potenziale in der Wissenschaft voll zu entfalten“, so Raich. Aktuell sind an der UMIT TIROL 170 Personen im wissenschaftlichen Bereich tätig, davon 81 Frauen (47,7 Prozent). Von insgesamt 32 Professuren sind acht mit Frauen besetzt (31,3 Prozent). Der Frauenanteil unter den Studierenden der UMIT TIROL liegt bei 50,6 Prozent. Die Privatuniversität sei auf einem guten Weg. Nun gelte es diesen konsequent weiterzugehen, erklärt die Rektorin. Zentrale Themen seien dabei transparente Karrierewege sowie die bessere Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Laufbahn. Ebenso wichtig sei es, weibliche Vorbilder sichtbar zu machen. Als Beispiele nennt Raich erfolgreiche Wissenschaftlerinnen der UMIT TIROL, die auch international führende Rollen einnehmen: Assoc.-Prof.in Dr.in Beate Jahn ist Präsidentin der Society for Medical Decision Making (SMDM), Univ.-Ass.in Dr.in Leonie Scheiber Präsidentin der europäischen Pflegevereinigung ACENDIO und a.o. Prof.in Dr.in Elisabeth Nöhammer Vizepräsidentin der European Public Health Association (EUPHA).

Dass auch der wissenschaftliche Nachwuchs in den Startlöchern steht, zeigt die kürzlich erfolgte Vergabe der Nachwuchswissenschaftler*innen-Förderung des Landes Tirol. Dabei wurden sieben Forscherinnen der UMIT TIROL mit ihren Projekten ausgezeichnet.

Besonders erfreulich ist die thematische Bandbreite der Projekte – von Mechatronik über Public Health und Psychologie bis hin zur Pflegewissenschaft“, betont die Rektorin.

Bildunterschrift: UMIT TIROL-Rektorin Dr.in Margit Raich (2.v.r) will durch einen ständigen Austausch mit den Wissenschaftlerinnen Rahmenbedingungen sicherstellen, um ihre wissenschaftlichen Potenziale voll auszuschöpfen. Im Bild ist sie im Gespräch mit (v.l.) SMDM-Präsidentin Assoc.-Prof.in Dr.in Beate Jahn (Public Health) und den Nachwuchsforscherinnen Michelle Bindel, MSc. (Medizinische Informatik) und Johanna Hetterscheidt (Automatisierungs- und Regelungstechnik).

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