FAQ

...zum Universitätslehrgang Health Information Management

Diese FAQ beantworten einige häufiger gestellte Fragen. Bitte zögern Sie nicht, uns auch persönlich zu kontaktieren. Viele Unklarheiten können in einem persönlichen Gespräch geklärt werden.

Trotz großer Sorgfalt kann keine Garantie für die Inhalte dieser FAQ übernommen werden. Ausschlaggebend sind immer die gültige Studien- und Prüfungsordnung, die studiengangsspezifischen Bestimmungen sowie die AGBs der UMIT TIROL.

 

Health Information Management - wozu?

Moderne IT-Systeme tragen wesentlich zu einer effizienten und hochwertigen Gesundheitsversorgung bei. Sie sind für Patientenversorgung und klinische Forschung unumgänglich, da sie klinische Informationen sammeln, intelligent verarbeiten und gezielt bereitstellen. Nur dadurch werden patientenzentrierte klinische Prozesse sowie patientenübergreifende Auswertungen überhaupt ermöglicht.

Zum Management dieser modernen Informationssysteme werden Fachkräfte benötigt, welche die Digitalisierung aktiv mitgestalten, die Bedürfnisse der Anwenderinnen und Anwender verstehen und die Informationssysteme sorgfältig konzipieren und gezielt optimieren können.

Es herrscht bereits jetzt ein Mangel an Fachkräften in diesem Bereich. Durch den demographischen Wandel und den rasanten medizinischen sowie technischen Fortschritt wird der Bedarf in Zukunft weiter steigen. Insbesondere werden Fachkräfte benötigt, welche als Brückenbauer zwischen „Informatik“ und „Anwendung“ fungieren können, also die „Sprache“ beider Welten sprechen und verstehen.

Der Universitätslehrgang vermittelt berufsbegleitend fundierte Kompetenzen im Bereich des Informationsmanagements im Gesundheitswesen für Fach- und Führungskräfte. Er wird von der Tiroler Privatuniversität UMIT TIROL in Kooperation mit der Universität Innsbruck berufsbegleitend angeboten. Der Universitätslehrgang ermöglicht den Einstieg oder den beruflichen Aufstieg in den boomenden Berufsbildern im Bereich des IT-Einsatzes im Gesundheitswesen.  

Der Universitätslehrgang bietet Ihnen einen universitären Abschluss, mehr Kompetenzen für Ihre berufliche Tätigkeit, interessante Möglichkeiten einer beruflichen Weiterentwicklung und die Möglichkeit zur interdisziplinären Vernetzung.

Folgendes Video enthält wichtige Informationen und vermittelt die Atmosphäre im Studium: Wie erleben Studierende das Studium? (2:47)

Auf dieser Seite können Sie Informationsmaterial anfordern, sich zum Infonachmittag anmelden oder unseren Newsletter abonnieren.

Die formalen Grundlagen zum ULG finden Sie in den Studiengangsspezifischen Bestimmungen, welche auch das Modulhandbuch beinhalten.

Die UMIT hat mehr als 15 Jahre Erfahrung in der universitären Aus- bzw. Weiterbildung im Bereich Medizinische Informatik, Pflegeinformatik und Gesundheitsinformatik.

Die Studiengangsleiterin, Frau Univ.-Prof. Dr. Elske Ammenwerth, ist international anerkannte Expertin für Informatik im Gesundheitswesen.

Der Universitätslehrgang Health Information Management baut auf diesen langjährigen Erfahrungen auf und ermöglicht dabei ein berufsbegleitendes Studium für Personen mit unterschiedlichen beruflichen Werdegängen.

Der Universitätslehrgang ist kooperativ, kollaborativ und interdisziplinär angelegt und ermöglicht so das Lernen gemäß dem Motto „Gemeinsam Kompetenzen entwickeln“. Sie studieren also als Teil einer internationalen, motivierten Gruppe.

Der Universitätslehrgang findet online-gestützt ohne verpflichtende Präsenzzeiten an der Tiroler Privatuniversität UMIT TIROL statt. Dadurch wird eine berufsbegleitende Weiterqualifikation unterstützt.

Das Curriculum des Universitätslehrgangs Health Information Management orientiert sich an internationalen Ausbildungsempfehlungen wie den Recommendations on Education in Biomedical and Health Informatics der International Medical Informatics Association (IMIA) sowie den Empfehlungen zu Kernkompetenzen in Pflegeinformatik der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (gmds).

Die Berufsaussichten sind in allen Berufen, die sich mit der Digitalisierung im Gesundheitswesen beschäftigen, sehr gut. Durch den demographischen Wandel und den rasanten medizinischen sowie technischen Fortschritt wird der Bedarf an Fachkräften in Zukunft noch weiter steigen.

Unsere Absolventinnen und Absolventen arbeiten z. B. in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, in Softwarefirmen und Beratungsunternehmen, in Forschungseinrichtungen, bei Sozialversicherungen, Krankenkassen oder öffentliche Einrichtungen.

Der Universitätslehrgang an der UMIT TIROL wird seit 2017 angeboten.

Die bisherigen Absolventinnen und Absolventen des dreisemestrigen Universitätslehrganges sind jetzt z.B. als KeyUser, als Mitarbeiter in IT-Projekten oder als Stabstelle für Pflegeinformatik oder für IT-Organisation in einem Krankenhaus tätig. 

Die Absolventinnen und Absolventen des fünfsemestrigen Universitätslehrganges haben teilweise schon während des Studiums neue berufliche Herausforderungen angenommen und arbeiten jetzt in der Forschung, im IT-Projektmanagement einer Klinik, im Produktmanagement einer Softwarefirma, als eHealth Koordinator einer Versicherung oder als Geschäftsführer eines StartUps.

Typische Berufsbilder für Absolventinnen und Absolventen umfassen IT-Projektmanager/in, IT-Prozessexpertin bzw. IT-Prozessexperte, Pflegeinformatiker/in, IT-Organisationsentwickler/in, Datenmanager/in, Produktmanager/in, IT-Berater/in, klinischer IT-Beauftragter/klinische IT-Beauftragte, IT-Betreuer/in, IT-Trainer/in, Anwendungsspezialist/in, Produktmanager/in, Clinical Data Analyst, eHealth Koordinator, CIO, Digital Architect. 

 

Fragen zur Akkreditierung und zum verliehenen Titel

Ja, der ULG Health Information Management (90 ECTS-Credits, Master of Arts) ist seit 2017 von der AQ Austria vollumfänglich akkreditiert. Das internationale Gutachterinnen- und Gutachterteam hat den ULG sehr positiv bewertet. Den Ergebnisbericht und die Gutachten der Akkreditierung finden Sie hier.

Eine Akkreditierung ist ein formales und transparentes Qualitätsprüfverfahren anhand definierter Kriterien und Standards, welches zu einer staatlichen Anerkennung einer hochschulischen Bildungseinrichtung bzw. von Studien führt. Verantwortlich für die UMIT TIROL ist die Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung (AQ Austria), die als unabhängige Behörde externe Qualitätssicherungsverfahren nach nationalen und internationalen Standards, Akkreditierungen von hochschulischen Bildungseinrichtungen und Studien und Zertifizierungsverfahren durchführt.

Bei der Akkreditierung von neuen Studiengängen werden unter anderem Bedarf, Curriculum, didaktischer Ansatz und Lehrpersonen intensiv geprüft. Mit der Akkreditierung bescheinigt die AQ Austria den Hochschulen die Erfüllung der Akkreditierungsvoraussetzungen. Die Akkreditierung gewährleistet damit, dass neue Studiengänge internationalen Qualitätsstandards entsprechen.

Der Universitätslehrgang Health Information Management wurde von der AQ Austria 2017 vollumfänglich akkreditiert.

Ein Universitätslehrgang (ULG) ist ein Studiengang zur Weiterbildung. Rechtsgrundlage ist das Universitätsgesetz 2002 (insb. §§ 56ff).

Ein Universitätslehrgang ist in der Regel auf berufstätige Personen zugeschnitten. Universitätslehrgänge werden im Gegensatz zu konsekutiven Studien in der Regel durch Studiengebühren finanziert.

Universitätslehrgänge können mit einem Mastergrad abschließen, wenn Zugangsbedingungen, Umfang und Anforderungen denen entsprechender ausländischer Masterstudien vergleichbar sind. Dies wird durch die Akkreditierung bestätigt.

Ein Universitätslehrgang ist damit mit einem Weiterbildungs-Master vergleichbar, welchen es in mehreren deutschen Bundesländern gibt.

Die UMIT TIROL als akkreditierte Privatuniversität ist gem. § 3 Abs. 1 des Privatuniversitätengesetzes berechtigt, an ihre Absolventinnen und Absolventen der an ihr durchgeführten Studien akademische Grade (z.B. Master-Grade) sowie akademische Titel (z.B. Akademische Expertin/Akademischer Experte) zu verleihen. Diese Grade sind international anerkannt.

Für Österreich gilt: Gemäß § 88 UG sind Inhaber/innen eines Mastergrades berechtigt, diesen in vollem Wortlaut oder abgekürzt („M.A.“) ihrem Namen nachzustellen. Auch das Recht auf Eintragung in Urkunden in abgekürzter Form ist damit verbunden.

Für andere Länder gelten äquivalente Regeln.

 

Fragen zum Ablauf des Universitätslehrgangs

Der Universitätslehrgang Health Information Management (60 ECTS-Credits) umfasst 7 Module sowie ein berufsintegriertes Praktikum. Die Gesamtdauer des Studiusms beträgt drei Semester.

Der Universitätslehrgang Health Information Management (90 ECTS-Credits) umfasst 14 Module sowie die Masterarbeit. Die Gesamtdauer des Studiusms beträgt fünf Semester.

Die Module dauern in der Regel jeweils sechs Wochen. Sie finden hintereinander statt, um die Konzentration auf ein Thema zu ermöglichen.

Zwischen den Modulen gibt es in der Regel eine Pause von ein oder zwei Wochen. Alle Prüfungsleistungen werden innerhalb der sechs Modulwochen erbracht.

Eine verpflichtende Anwesenheit an der UMIT TIROL ist nur für die Abschlusspräsentation zu Studienende vorgesehen. Ansonsten sind keine verpflichtenden Anwesenheitszeiten an der Universität zu absolvieren, auch nicht für Prüfungsleistungen. Alle Prüfungleistungen werden modulbegleitend und online erbracht.

Die Teilnahme an den Netzwerktagen zu Studienbeginn wird allerdings sehr empfohlen. Bei den Netzwerktagen können Sie die anderen Studierenden und Lehrpersonen persönlich kennen lernen, Sie erhalten eine vertiefte Einführung in den Ablauf des Studium und in die eingesetzten Werkzeuge, Sie können organisatorische Frage klären und Sie erhalten fachlichen Input, was Ihnen beim Start in das Studium hilft.

Das Aufnahmegespräch kann per Videokonferenz stattfinden, auf Wunsch natürlich aber auch gerne an der UMIT TIROL.

Der Universitätslehrgang richtet sich insbesondere an berufstätige Personen. Möchten Sie Ihre eigenen Erfahrungen in den Lernprozess einbringen, das Erlernte unmittelbar im Beruf einsetzen, sich mit anderen Lernenden austauschen und zeit- und ortsunabhängig studieren? Dann ist der Universitätslehrgang genau das Richtige für Sie!

Wir setzen moderne didaktische Konzepte für das gemeinsame Lernen im virtuellen Raum ein. Das Lernen erfolgt dabei ausschließlich im gemeinsamen virtuellen Kursraum. Dies bedeutet, dass – außer für die Abschlusspräsentation am Studienende – keine verpflichtenden Anwesenheitszeiten an der Universität zu absolvieren sind, auch nicht für Prüfungsleistungen.

Lernen funktioniert nachweisbar am besten, wenn es gemeinsam in einer Gruppe erfolgt ("soziales" Lernen). Im Rahmen des Universitätslehrgangs werden Sie daher gemeinsam in einer festen Studiengruppe lernen, welche Sie bei den Netzwerktagen kennen lernen. Sie werden dabei von unserer kooperativen Online-Lernumgebung unterstützt, welche das gemeinsame Lernen ermöglicht und fördert. Außerdem werden Sie durchgehend durch erfahrene Lehrpersonen begleitet. 

Der Universitätslehrgang betont also aktives und gemeinsames Lernen und steht damit unter dem Motto:  "Gemeinsam Kompetenzen entwickeln!"

Jedes Modul dauert in der Regel sechs Wochen. Dieser Zeitraum ist in Wochenblöcke aufgeteilt. Diese klare Modulstruktur hilft Ihnen bei der Zeitplanung und unterstützt Sie beim "Durchhalten".

In jedem Wochenblock erhalten Sie Lernaufgaben, welche Sie bis Ende der Woche bearbeiten. Hierfür erhalten Sie Materialien, die Sie bei der Lösung unterstützen; dies können z. B. besprochene Foliensätze, Videos, Skripten, Bücher oder Artikel sein.

Diese Lernaufgaben

  • sind interessant und praxisnah gestaltet,
  • erfordern das Entwickeln und Diskutieren eigener Lösungen,
  • erlauben das unmittelbare Anwenden theoretischer Konzepte,
  • fördern den interdisziplinären Austausch in der Gruppe,
  • zeigen an realistischen Problemen, wie Methoden und Werkzeuge zur ihrer Lösung eingesetzt werden können,
  • ermöglichen den Austausch unterschiedlicher Perspektiven und
  • erlauben das Anknüpfen an eigene Vorkenntnisse und berufliche Erfahrungen.

Die Bearbeitung der Lernaufgaben erfordert immer Eigenleistungen von Ihnen, beinhaltet aber auch eine darauf aufbauende fachliche Diskussion mit den anderen Studierenden. So können Sie Wissen austauschen sowie voneinander und miteinander lernen.

Die Lernaufgaben sind dabei so gestaltet, dass Sie diese zu unterschiedlichen Zeiten bearbeiten können. So bleiben Sie zeitlich immer flexibel.

Der gemeinsame fachliche Diskurs findet weitgehend schriftlich und asynchron statt. Die Teilnahme kann damit jederzeit erfolgtn, es gibt keine festen Anwesenheitszeiten im virtuellen Lernraum. 

Die Lehrpersonen unterstützen und begleiten Sie aktiv und durchgängig während der Modulwochen und helfen bei Fragen und Problemen.

Ihr Lernfortschritt wird durchgehend und kompetenzorientiert geprüft. Prüfungsleistungen umfassen z.B. die erfolgreiche Bearbeitung der Lernaufgaben, die Qualität der erarbeiteten Ergebnisse (z.B. Fallstudien, Präsentationen, Konzepte), die Ergebnisse von Lernerfolgstests und die Qualität der individuellen Reflexionen des eigenen Lernprozesses.

Beispiel: Die Prüfungsleistung eines Moduls kann das durchgängige Engagement in den gemeinsamen Diskussionen (20%), eine mündliche Präsentation (als Video-Aufzeichnung) zu einem ausgewählten Thema mit Diskussion in Woche 5 (30%) sowie ein schriftliches Konzeptpapier in Woche 6 (50%) umfassen.

Die Prüfung umfasst also keine einzelne schriftliche Abschlussprüfung ("Klausur"), sondern vielemehr verschiedene Leistungen, welche modulbegleitend erbracht werden.

Auch das Engagement bei der Bearbeitung der Lernaufgaben und die gegenseitige Unterstützung und Qualität der Diskussionen in der Gruppe wird damit in die Bewertung einbezogen – gemäß unserem Motto: Gemeinsam Kompetenzen entwickeln.

Neben fachlichen Kompetenzen vermittelt dieser moderne didaktische Ansatz über alle Module hinweg auch überfachliche Schlüsselkompetenzen.

So werden Selbstorganisation, Zeitmanagement und Durchhaltevermögen gestärkt (Selbstkompetenz), es werden in interdisziplinären Teams Kommunizieren, Zusammenarbeiten und Verantwortung übernehmen geübt (Sozialkompetenz) und es werden Kompetenzen im Präsentieren, Diskutieren, Überzeugen und Schreiben gefördert (Methodenkompetenz).

Unsere Lehrpersonen verfügen über langjährige Praxiserfahrung aus diversen Beratungs- und Forschungsprojekten im Gesundheitswesen. 

Eine Darstellung aller Lehrpersonen mit ihren Lebensläufen finden Sie auf unser Team-Seite.

Der Universitätslehrgang Health Information Management wird vom Institut für Medizinische Informatik der UMIT TIROL organisiert. Auf unserer Webseite finden Sie aktuelle Projekte und Publikationen des Instituts.

Für den fünfsemestrigen Universitätslehrgang sollten ausreichende Englisch-Kenntnisse vorhanden sein, da Unterlagen (wie z.B. Fachartikel zu Themen der Medizinischen Informatik) oft auf Englisch vorliegen. Einzelne Module oder Teile von Modulen können auch direkt auf Englisch stattfinden, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, Ihre Englisch-Kenntnisse aufzufrischen und zu vertiefen. Hierzu sollte Ihnen zumindest das schriftliche Kommunizieren in Englisch möglich sein. Dies alles erfolgt in der geschützten Umgebung der Gruppe und ist eine gute Übung für das Berufsleben.

Für den dreisemestrigen Universitätslehrgang sollten grundlegende Englisch-Kenntnisse vorhanden sein (z.B. für Web-Recherchen).

Nein. Zur Teilnahme am ULG wird nur benötigt:

  • PC oder Laptop mit üblicher Ausstattung und Mikrofon und Kamera
  • Stabile Internetanbindung
  • Sie sollten Administrator-Rechte auf dem PC bzw. Laptop haben, um die Installation von jeweils benötigen Softwareprodukten zu erleichtern. 

 

Fragen zum Arbeitsaufwand

Der Zeitaufwand liegt im Mittel – abhängig von den eigenen Vorkenntnissen, Interessen und persönlichen Zeitressourcen – bei etwa 10 bis 15 Stunden pro Woche. Der individuelle Zeitaufwand kann dabei aber sehr unterschiedlich sein.

Es wird erwartet und ist sinnvoll, dass Sie regelmäßig über die Woche verteilt aktiv sind, um die wöchentlichen Lernaufgaben sinnvoll bearbeiten zu können und um sich aktiv am fachlichen Dialog beteiligen zu können.

Bitte beachten Sie, dass wir keine festen Anwesenheitszeiten im virtuellen Raum vorschreiben, Sie also Ihre Lern- und Anwesenheitszeiten eigenständig planen können. Im Gegenzug erwarten wir aber regelmäßige Aktivitäten. 

Diese regelmäßige Beschäftigung mit den Unterlagen und Lernaufgaben und die kontinuierliche Interaktion mit den Mitstudierenden ermöglicht einen durchgehenden fachlichen Austausch in der Gruppe, garantiert sichtbare Fortschritte, verteilt den Arbeitsaufwand und sichert Ihren nachhaltigen Lernerfolg.

Sie können dabei die Uhrzeit, wann Sie studieren wollen, frei wählen. Es gibt keine festen, verpflichtenden Anwesenheitszeiten im virtuellen Kursraum. Erfahrungsgemäß hilft es, für sich selber feste Studienzeiten einzuplanen, z.B. immer morgens oder immer abends.

Die Module dauern in der Regel sechs Wochen. Es findet immer nur ein Modul gleichzeitig statt, um die Konzentration auf ein Fach zu ermöglichen.

Grundsätzlich erfordert ein berufsbegleitendes Master-Studium hohes Engagement und Durchhaltevermögen. Wir empfehlen, mit dem Arbeitsgeber eine Freistellung von 1 Tag/Woche zu vereinbaren, um ausreichend Zeit für das Studium zu haben. 

Es wird erwartet und ist sinnvoll, dass Sie regelmäßig über die Woche verteilt aktiv sind, um die wöchentlichen Lernaufgaben sinnvoll bearbeiten zu können und um sich aktiv am fachlichen Dialog beteiligen zu können.

Bei kürzerer Erkrankung können die versäumten Lernaufgaben der Woche in Absprache mit der Lehrperson in der Regel nachgeholt werden.

Falls durch Erkrankung ein Teil des Moduls versäumt wurde, kann die Lehrperson alternative Lern- und Prüfungsleistungen vorgeben, so daß dass Modul unter Umständen noch absolviert werden kann.

Bei beruflich bedingter, längerer Inaktivität in einem Modul muss das Modul zu einem späteren Zeitpunkt (in der Regel im Folgejahr) nachgeholt werden. 

 

Fragen zur Zulassung und zu Anrechnungen

Die Studien- und Prüfungskommission entscheidet gerne auf Antrag, ob einzelne Module auf Basis von Leistungen aus einem früheren Studium angerechnet werden können. Diese Anrechnung ist in der Regel nur möglich, wenn die Inhalte eines Moduls bereits früher an einer Hochschule und auf Masterniveau absolviert wurden.

Beruflich bedingte Seminare oder allgemeine Berufserfahrungen o.ä. können nicht angerechnet werden.

Ja, eine Zulassung ist grundsätzlich möglich, sofern die allgemeine Hochschulreife vorliegt und eine mindestens dreijährige Berufserfahrung im Themenfeld des Health Information Managements nachgewiesen werden kann.

Mit jeder Bewerberin bzw. jedem Bewerber findet nach Überprüfung der Zulassungsvoraussetzungen ein persönliches Aufnahmegespräch statt, in welchem Vorerfahrungen sowie Motivation überprüft werden.

Ja, eine Zulassung ist grundsätzlich möglich, sofern die allgemeine Hochschulreife vorliegt und eine mindestens dreijährige Berufserfahrung im Themenfeld des Health Information Managements nachgewiesen werden kann.

Mit jeder Bewerberin bzw. jedem Bewerber findet nach Überprüfung der Zulassungsvoraussetzungen ein persönliches Aufnahmegespräch statt, in welchem Vorerfahrungen sowie Motivation überprüft werden.

Ja, eine Zulassung ist unter bestimmten Bedingungen möglich, so z. B. bei Vorliegen einer facheinschlägigen Berufsausbildung (z.B. Pflege) mit mind. dreijähriger Berufserfahrung im Themenfeld Health Information Management sowie der allgemeinen Hochschulreife.

Mit jeder Bewerberin bzw. jedem Bewerber findet nach Überprüfung der Zulassungsvoraussetzungen ein persönliches Aufnahmegespräch statt, in welchem Vorerfahrungen sowie Motivation überprüft werden.

Dies ist auf Antrag möglich, sofern die Zulassungsvoraussetzungen für den 90-ECTS ULG erfüllt sind und in den Modulen des 1. und 2. Semester der 90er-Lernpfad absolviert wurde.

Die erbrachten Leistungen werden auf Antrag angerechnet.

Der ULG deckt Teile des Weiterbildungsinhalts ab, insbesondere die Bereiche Medizinische Dokumentation, Informationssysteme des Gesundheitswesens, Datenschutz und angewandte Informatik.

Zuständig für Anrechnungsfragen sind jeweils die Landesärztekammern.

Eine Landesärztekammer hat bereits auf Antrag eines HIM-Absolventen entschieden, dass der ULG Health Information Management (90 ECTS-Credits) einen gleichwertigen Weiterbildungslehrgang nach §10 darstellt. Damit konnte die Zulassung zum Prüfungsgespräch zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Medizinische Informatik direkt erfolgen.

Wir empfehlen die direkte Kontaktaufnahme bei der zuständigen Landesärztekammer mit Antrag auf Anerkennung einer gleichwertigen Weiterbildung nach §10. Sofern notwendig, unterstützen wir Sie gerne hierbei.

Der ULG deckt Teile des Gegenstandsbereichs des Zertifikats Medizinische Informatik ab, insbesondere die Bereiche „Medizinische Informatik“ und „Informatik“.

Details zum Zertifikat finden sich hier.

Die dort genannte Präsidiumskommission berät Sie gerne individuell zum Zertifikat und bezüglich der Anerkennung von besuchten Fort- und Weiterbildungen.  

Der ULG deckt Teile des Gegenstandsbereichs des Zertifikats Medizinische Dokumentation ab, insbesondere alle Informatik-nahen Themen wie Einführung in die Informatik, Programmierung und Datenbanktechnik. Außerdem werden Anwendungen der Medizinischen Dokumentation und Informatik, Medizinische Literaturdokumentation und Informationsbeschaffung sowie Statistiksoftware im ULG behandelt.

Details zum Zertifikat finden sich auf der GMDS-Webseite.

Die dort genannte Präsidiumskommission berät Sie gerne individuell zum Zertifikat und bezüglich der Anerkennung von besuchten Fort- und Weiterbildungen.  

 

Fragen zu den Studiengebühren und zur Finanzierung

  • Akademische Expertin/Akademischer Experte für Health Information Management: 2.500 Euro pro Semester (gesamt: 7.500 Euro)
  • Master of Arts (M.A.): 2.500 Euro pro Semester (gesamt: 12.500 Euro)

Bei Anmeldung bis 30.7. wird ein Frühbucherrabatt von in Summe 400 Euro gewährt.

Bitte beachten Sie, dass im Studium keine Kosten für Reisen oder Übernachtungen anfallen, die in einem Präsenzstudium zu tragen wären.

Eine berufsbegleitende universitäre Qualifikation ist nicht zum Nulltarif zu haben, stellt aber eine lohnende Investition in Ihre berufliche Zukunft dar.

Gerne geben wir Ihnen hier ein paar Tipps zur finanziellen Entlastung:

  • Sie können die Kosten des Studiums als Werbungskosten voll von der Steuer absetzen. Dies bedeutet eine deutliche finanzielle Entlastung.
  • Einige Arbeitgeber unterstützen weiterbildungswillige Mitarbeiter/innen durch finanzielle Zuschüsse zu einem Studium. Es lohnt sich, nachzufragen! Zu Ihrer Unterstützung finden Sie hier als Argumente einige Vorteile für Ihren Arbeitgeber:
  • Es sind keine Präsenzzeiten an der Universität notwendig. Sie benötigen also keine Dienstfreistellungen, um zu studieren.
  • Sie erlangen Kompetenzen, die Sie unmittelbar im beruflichen Umfeld einsetzen können. Davon profitiert auch Ihr Arbeitgeber.
  • Sie vernetzen sich mit anderen Fachleuten und können dies auch für Ihre berufliche Tätigkeit nutzen.
  • Sie zeigen Engagement für ein lebenslanges Lernen und qualifizieren sich für einen beruflichen Aufstieg.
  • Bitte beachten Sie, dass anders als in einem Präsenzstudium keinerlei Kosten für Reisekosten und Übernachtungen anfallen.
  • Ebenfalls entstehen (mit wenigen Ausnahmen) keine Kosten für den Kauf von Büchern oder Skripten oder für notwendige Software. Die meisten relevanten Unterlagen sowie Softwareprodukte werden Ihnen kostenlos online bereitgestellt.
  • Der Abschluss ermöglicht Ihnen, ggf. auf eine höher qualifizierte Stelle zu wechseln oder für Ihre aktuelle Position ein höheres Gehalt zu verhandeln. Dadurch amortisieren sich die Studiengebühren ggf. rasch wieder.
  • Zahlreiche Banken vergeben günstige Bildungskredite (siehe Liste weiter unten).

Hier sind einige Informationen bezüglicher länderspezifischer Förder­möglichkeiten für eine berufliche Weiterbildung, wenn Sie in Österreich wohnen: 

  • Für Studierende aus Wien steht das WAFF (waff.at) für ein Beratungsgespräch bzgl. einer Förderung gerne zur Verfügung. Die UMIT TIROL ist dort anerkannter Bildungsträger, eine Förderung von postgraduellen online-basierten Weiterbildungen ist grundsätzlich möglich. www.waff.at.
  • Für Studierende aus Kärnten steht das ANF Team (Ansprechpartner: Herr Otto Prantl) gerne für eine Beratung zur Bildungsförderung des Landes Kärnten zur Verfügung. Die UMIT TIROL ist dort anerkannter Bildungsträger, eine Förderung von postgraduellen Weiterbildungen ist grundsätzlich möglich. 
  • Für Studierende aus Salzburg steht für den 60 ECTS-Universitätslehrgang eventuell der Bildungscheck zur Verfügung. Information unter: http://www.salzburg.gv.at/bildungsscheck 
  • Für Studierende aus Oberösterreich können Universitätslehrgänge ggf. über das Bildungskonto gefördert werden. Informationen unter Tel. 0732/7720-14900 oder bildungskonto@ooe.gv.at.
  • Für Studierende aus Niederösterreich besteht ggf. die Möglichkeit der Förderung durch ein Bildungsdarlehen. Die UMIT TIROL ist seit Februar 2018 zertifizierte Bildungseinrichtung des Landes Niederösterreich. Infos hier.
  • Ähnliche Angebote kann es in anderen Bundesländern geben, bitte prüfen Sie die jeweiligen länderspezifischen Förderungen!
  • http://erwachsenenbildung.at/bildungsinfo/kursfoerderung/  -> Hier können Sie sehr gezielt nach Förderungen für die Aus- und Fortbildung suchen.
  • http://bildungsfoerderung.bic.at/ -> Die Wirtschaftskammer Österreich bietet diese Übersicht über Bildungsförderungen an.
  • http://www.ams.at/service-arbeitsuchende/finanzielles/foerderungen -> Hier finden Sie alle Fördermöglichkeiten des AMS für Arbeitssuchende.
  • https://www.arbeiterkammer.at/beratung/bildung/bildungsfoerderungen/AK-Bildungsfoerderung.html -> Hier finden Sie alle Förderungen der Arbeiterkammer Österreich.
  • http://erwachsenenbildung.at/service/foerderungen/personenfoerderungen/personenfoerderungen.php -> Hier finden Sie – neben o.g. Links – einige Verweise auf bundesländerspezifische Bildungsförderungen.
  • www.grants.at -> Dies ist Übersicht über Stipendien und andere Fördermöglichkeiten für Studierende und Wissenschaftlerinnen und WIssenschaftler.

Hier sind einige Informationen bezüglich länderspezifischer Förder­möglichkeiten für eine berufliche Weiterbildung, wenn Sie in Deutschland wohnen:

Hier sind einige Informationen bezüglicher länderspezifischer Förder­möglichkeiten für eine berufliche Weiterbildung, wenn Sie in der Schweiz wohnen:

Die Studiengebühren werden jeweils zu Semesterbeginn in Rechnung gestellt.

Sie können sich mit der UMIT TIROL aber auf eine monatliche (statt semesterweise) Zahlung der Semestergebühren einigen. Bitte sprechen Sie uns einfach diesbezüglich an.

Eine Beurlaubung ist jeweils semesterweise möglich, z.B. bei hoher beruflicher Belastung. Die Studiengebühren in dieser Zeit sind deutlich reduziert. Details finden Sie in den AGBs der UMIT TIROL.

Die verpassten Module müssen dann im Folgejahr nachgeholt werden, das Studium verlängert sich daher entsprechend.

Ja,bei Anmeldung bis 30.6. wird ein Frühbucherrabatt von in Summe 400 Euro gewährt. Die Studiengebühren im 1. und 2. Semester belaufen sich in diesem Fall auf jeweils 2.300 Euro (statt 2.500 Euro).

Ja! Sie können die Studiengebühren und ggf. weitere Kosten (z.B. Anreise und Unterkunft für die Netzwerktage, Bücher) bei der Einkommenssteuererklärung als Werbungskosten angeben. Wenn Sie z.B. 42% Steuern zahlen, bedeutet dies, dass Sie 42% der Kursgebühren vom Finanzamt über die Einkommenssteuererklärung zurückerhalten können.

Für Details zur steuerlichen Absetzbarkeit von Werbungskosten beachten Sie bitte die Regelungen in den einzelnen Ländern.

 

Fragen zu Anmeldung und Studienbeginn

Bitte melden Sie sich online an und laden Sie hier folgende Unterlagen hoch: Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse oder Abschlussurkunden früherer Ausbildungen, Nachweis der allgemeinen Hochschulreife (falls vorhanden), Einzahlungsbeleg für die Anmeldegebühr, Ausweiskopie, Passfoto.

Anmeldungen sind jederzeit möglich. Die Aufnahme in das Studium erfolgt im Wesentlichen nach der Reihenfolge der Anmeldungen.

Zur besseren organisatorischen Planbarkeit bitten wir allerdings um Anmeldung möglichst bis 15.7.2021. In diesem Fall kann das Aufnahmegespräch noch im Juli 2021 stattfinden.

Spätere Anmeldungen sind natürlich möglich, beachten Sie hier aber, dass das Aufnahmegespräch dann eventuell etwas zeitversetzt stattfinden wird.

Um noch an den Netzwerktagen für neue HIM-Studierende teilnehmen zu können, welche vom 13. - 15.9.2021 an der UMIT TIROL stattfinden, muss die Anmeldung bis spätestens 10.9.2021 vorliegen.

Ein späterer Einstieg in das Studium ist grundsätzlich denkbar, bitte kontaktieren Sie uns hier für eine individuelle Beratung.

Das Studium beginnt immer im September eines Jahres.