Privatuniversitäten

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Privatuniversitäten

Die österreichischen Privatuniversitäten sind neben öffentlichen Universitäten und Fachhochschulen die dritte Säule des tertiären Bildungssystems und der am stärksten wachsende Hochschulsektor in Österreich. Mit Steigerungsraten zwischen 5 und 11 Prozent, knapp 15.000 Studierenden und über 200 Studienangeboten an insgesamt 16 Privatuniversitäten erfreut sich der Sektor seit dem Jahr 2000 immer größerer Nachfrage.

Auf den Punkt gebracht

  • 16 Privatuniversitäten bieten in mehr als 200 Studiengängen ein vielfältiges akademisches Programm an, insbesondere in den Bereichen Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaften, Medizin, Theologie, Philosophie sowie Kunst und Musik.
  • Die österreichischen Privatuniversitäten verzeichnen in den letzten Jahren die höchsten Zuwachsraten innerhalb der vier Hochschulsektoren. Mit derzeit knapp 15.000 Studierenden hat der Sektor der Privatuniversitäten einen Marktanteil von 4 Prozent.
  • Der Anteil an international Studierenden ist mit 44 Prozent höher als an FH und staatlichen Universitäten.

In Österreich können seit dem Jahr 1999 Privat-Universitäten gegründet werden. Das diesbezügliche Bundesgesetz über die Akkreditierung von Bildungseinrichtungen als Privatuniversitäten (Universitäts-Akkreditierungsgesetz - UniAkkG), BGBl I Nr. 168/1999, in der Fassung BGBl I Nr. 74/2011 stellte die gesetzliche Basis dar.

Die bisher Privat-Universitäten zuständige Bundesbehörde war der Österreichische Akkreditierungsrat. Mit der Erlassung des Qualitätssicherungsrahmengesetzes – QSRG BGBl I Nr. 74/2011 trat auch das Bundesgesetz über Privatuniversitäten (Privatuniversitätengesetz – PUG) in Kraft.

Weiters gelten seit 01.03.2012 für das Verfahren zur Akkreditierung als Privatuniversität und von Studien an Privatuniversitäten die Bestimmungen des Hochschul-Qualitätssicherungsgesetzes (HS-QSG).

Die nunmehr u.a. für Akkreditierungsverfahren zuständige Behörde ist die Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria, welche sich als juristische Person des öffentlichen Rechts darstellt.

Vor zwanzig Jahren wurden in Österreich die ersten Privatuniversitäten gegründet. Heute leistet der Sektor mit 16 Privatuniversitäten einen wichtigen Beitrag zur Diversifizierung und Komplementierung der österreichischen Hochschullandschaft und bildet markt- und bedarfsorientiert in zukunftsweisenden Fachbereichen aus.

Ein Ziel der Österreichischen Privatuniversitäten-Konferenz (ÖPUK), dem Verband der heimischen Privatuniversitäten, ist die Förderung von Kooperationen innerhalb und zwischen den Hochschulsektoren in Österreich. Eine weitere Aufgabe ist die Vertretung von bildungspolitischen Interessen des Sektors, der sich laufend erfolgreich weiter entwickelt.

"Die österreichischen Privat-Universitäten sind eine wichtige Säule in der österreichischen Bildungslandschaft. Sie bieten ihren Studierenden innovative und hochqualitative universitäre Ausbildungen. Die österreichischen Privat-Universitäten ermöglichen ihren Studierenden eine persönliche und individuelle Betreuung auf höchstem Niveau.

Die permanente und kontinuierliche interne und externe Evaluierung von Lehre, Forschung und Erschließung der Künste bietet eine bestmögliche Weiterentwicklung. Privat-Universitäten bilden auf der Grundlage eines breiten Bildungshorizonts markt- und bedarfsorientiert und in zukunftsweisenden Fachbereichen aus. Das gewährt den Absolvent/Innen beste Chancen am Arbeitsmarkt. Die österreichischen Privat-Universitäten gestalten den europäischen Kunst- und Forschungsraum mit".