Dyskalkulie / Rechenschwäche

Steckbrief

Abschluss

Nach erfolgreichem Abschluss des Universitätslehrgangs wird folgende akademische Bezeichnung verliehen: für Personen aus qualifizierten, thematisch nahen Gesundheitsberufen (Psychologinnen/Psychologen, Ärztinnen/Ärzte, Logopädinnen/Logopäden und Ergotherapeutinnen/Ergotherapeuten) soll die akademische Bezeichnung: Akademische Dyskalkulie-Therapeutin / Akademischer Dyskalkulie-Therapeut lauten.


Für Personen mit pädagogisch-didaktischer Grundausbildung soll die akademische Bezeichnung: Akademische Therapeutin für Rechenschwäche / Akademischer Therapeut für Rechenschwäche lauten.

Teilnehmerzahl

max. 25 Personen

Zulassungskriterien
  • Abgeschlossenes Hochschulstudium mit pädagogischer bzw. psychologischer Ausrichtung oder medizinischer Ausrichtung mit psychotherapeutischer oder psychiatrischer Ausbildung
  • Abgeschlossene Lehrerausbildung an einer anerkannten Pädagogischen Fachhochschule
  • Kindergartenpädagoginnen und Kindergartenpädagogen, Erzieherinnen und Erzieher
  • Logo- und Ergotherapeuten/-therapeutinnen
  • Bewerber, die die Voraussetzungen der Punkte 1 bis 4 nicht erfüllen, aus nahe stehenden Berufen kommen, mindestens 2 Jahre Berufserfahrung mit Kindern und Jugendlichen haben und eine persönliche Eignung (z.B. durch besuchte Fortbildungen) nachweisen, können in einem persönlichen Aufnahmegespräch zugelassen werden.
Dauer/ECTS/Sprache/Studienort

4 Semester/60 ECTS/ Deutsch

Zielgruppe

Das Angebot richtet sich an interessierte Personen aus verschiedenen Berufsgruppen, die mit Kindern und Jugendlichen mit Dyskalkulie arbeiten bzw. arbeiten möchten. Personen aus qualifizierten, thematisch nahen Gesundheitsberufen, wie Ärzte, Psychologen, Logopäden und Ergotherapeuten und Personen mit pädagogisch-didaktischer Grundausbildung.

Ziel

Das Ziel Ausbildung ist die Qualifizierung der Absolventinnen und Absolventen für die Arbeit mit Kindern, die besondere Schwierigkeiten beim Erwerb numerisch-rechnerischer Fertigkeiten haben. Das Studienangebot setzt gleichwertig auf eine wissenschaftliche Ausbildung und berufsbezogene Praxisorientierung.

Qualifikationsprofil

Der ULG „Ausbildung zum Akademischen Dyskalkulie-Therapeuten“ bzw. „Ausbildung zum Akademischen Therapeuten für Rechenschwäche“ bildet die Absolventeninnen und Absolventen für die Arbeit mit Kindern, die besondere Schwierigkeiten beim Erwerb numerisch-rechnerischer Fertigkeiten haben, aus. Absolventinnen und Absolventen des oben genannten ULG besitzen vertiefte wissen­schaftliche Kenntnisse über die Entwicklung der Zahlenverarbeitung bei Kindern und die Kenntnis über die Ursachen einer Rechenstörung. Zusätzlich besitzen die Ab­solventinnen und Absolventen auch das Wissen über den Einfluss der Rechenstörung auf die soziale, emotionale und schulische Entwicklung. Sie verfügen über Anwendungs­kompetenzen in den Bereich der Förderdiagnostik, der in der beruflichen Praxis ange­wandten Rechenschwäche-relevanten Testverfahren. Neben dem Grundwissen über die Planung einer Lerntherapie, Verlaufsdokumentation und Evaluation, zeigen die Ab­solventinnen und Absolventen umfassende Kompetenzen in der Anwendung von geeigneten Fördermaterialien nicht nur in der Beratung, sondern vor allen in der Intervention der Rechenstörung. Eine weitere Schlüsselqualifikation stellt die Fähigkeit sich kritisch mit dem Angebot an Förderprogrammen und Methoden auseinandersetzen. Fächerübergreifendes und interdisziplinäres Vernetzen ist in einer erfolgreichen Lerntherapie nicht wegzudenken.

Gebühren

1.200 € pro Semester